Soll man bei Schlechtwetter überhaupt fotografieren?

Heute kam von einer netten Bekannten die Frage ob und was man bei diesem Wetter eigentlich fotografieren soll, es ist alles so trostlos.
Zunächst mal ein klares JA, auf JEDEN FALL soll man GERADE bei Schlechtwetter fotografieren, denn das macht nicht jeder.
Alleine damit hebt man sich bereits von der Masse ab.
Die Masse derer, die nur im Urlaub und nur bei strahlendem Sonnenschein fotografiert:
Motive gibt es mehr als genug, mann muss nur (wie auch bei Sonnenschein) die Augen offen haben und das wesentliche sehen.
Verschneite Landschaften, Blätter die am Boden liegen oder ein Blatt das einsam an einem Ast hängt.
Eis an Pflanzen, Personen (Veröffentlichungsrecht beachten) die durch den Regen oder Schnee spazieren und und und
Wir haben hier eine so schöne Landschaft, es muss nicht immer strahlender Sonnenschein auf schneebedeckten Bergen sein.
Tipp1: Wer hier in Hohenau oder der Umgebung wohnt, schaut zu den Kühlbecken, da gibt es Motive ohne Ende. Aber BITTE Vorsichtig und ohne die Vögel und andere Tiere zu stören. Genießt die Natur und die Fotos werden von ganzalleine richtig toll.
Tipp2: Man sollte auf jeden Fall um die „Tristesse“ noch zu verstärken auch mal die Wirkung des Fotos in Schwarz/Weiß ausprobieren.
Fotografie by rogaGerade diese Motive eignen sich ausgezeichnet für SW.
Am kommenden Sonntag bieten wir auch einen Workshop bei den Kellergassen welcher vom Wetter unabhängig ist.
Egal ob Schneefall oder Sonnenschein, die Fotos werden anders, aber keinesfalls schlechter oder besser.
Nachfolgende Fotos habe ich innerhalb weniger Minuten gemacht.
Bewaffnet Euch mit euren Kameras, Objektiven und Stativen, nehmt Euch eine Thermoskanne mit Tee mit und geht hinaus, es lohnt sich und ich freue mich auf eure Fotos.

Fotografie by roga

Fotografie by roga

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Fotografieren im Schnee

Da in den nächsten Tage offensichtlich doch noch Schnee kommt, möchte ich mal einige Tipps zum Thema Schneefotos geben.
Für Fotografen ist der Winter eine reizvolle Jahreszeit.
Schneebedeckte Straßen, Felder und Wälder ziehen uns in ihren Bann und wir wollen diese Eindrücke fest halten.
Sehr oft ist dieses Vorhaben für Anfänger eine unterschätze Hürde.

Das Problem beim Fotografieren im Schnee ist die Tatsache, dass große, helle Flächen (Schnee, Strand) den Belichtungsmesser der Kamera irritieren und so falsche Messwerte entstehen können.

Die Belichtungsautomatik der Kamera meint, es sei zu viel Licht vorhanden und die Blende wird automatisch geschlossen. Dies führt zu einer Unterbelichtung, also wird das Bild zu dunkel.

Was kann man dagegen tun?
Am einfachsten ist die Belichtungskorrektur
Nahezu alle etwas besseren Kameras verfügen über die Funktion „Belichtungskorrektur“.
Am besten experimentiert man mit dieser Funktion und stellen Sie die Belichtungskorrektur vor der Aufnahme auf +1 und für ein weiteres Foto auf +2 und sogar auf +3.
Auf dem Monitor sehen Sie den Unterschied und wann die Belichtung dir Richtige ist.
eine weitere Möglichkeit ist die Spot Messung.
hier messen Sie die Belichtung nur auf einen zentralen Punkt (zB auf ein Gesicht), merken sich die Einstelldaten, schalten dann auf Manuell und und die Kamera auf die gemessenen Werte.

Der Blaustich

Schneelandschaften im gleißenden Sonnenlicht wirken auf einem Foto schnell unterkühlt. Der Grund: die Schattenpartien reflektieren das bläuliche Himmelslicht, Schnee in der direkten Sonne hat dagegen eher ein warmes Weiß. Stimmt Ihre Kamera nun den Weißabgleich auf den hellen Schnee ab, wird der Rest zu kühl. (siehe Foto unten)
Bild

Abhilfe gibt es auch hier auf mehrere Arten.
Mittels Phtoshop und Fab-, Tonwertkorrektur oder sie schaffen mit einem Skylight oder UV Filter Abhilfe.

Achtung beim Blitzen bei Schneefall.
Hier werden sehr nahe Flocken überbelichtet und riesig!
Ausprobieren und irgendwo unter stellen damit man nicht so nahe an den herabfallenden Flocken steht.

Natürlich gäbe es noch eine menge anderer Tipps die hier anzuführen wären, aber mit diesem Grundwissen schafft man bereits beachtliche Fotos.

Gastbeitrag von Thomas Krejci

Ich veröffentliche gerne auch Gastbeiträge hier im Blog.
Den Anfang macht Thomas Krejci mit einem Beitrag zum Thema Hochzeitsfotografie.
Einige Zeilen über Thomas selbst findet man gleich nach dem Eintrag.

Thomas über die Hochzeitsfotografie:
Du kannst bei allen sparen nur nicht beim Fotografen zumindest wenn es darum geht ein Event in Bilderform zu packen.
Das klassische Event ist eine Hochzeit wo es schon von

Vorteil sein kann, wenn ein Profi am Werk ist.
Er kennt die Abläufe genau weiß durch Erfahrung welche Momente wo stattfinden und kann sich vorher schon auf alles  einstellen um die Ringübergabe perfekt in Szene setzten.

Es ist schon klar dass viele Hochzeitsgäste Kameras dabei haben und beim heutigen Stand der Technik ist es kein großes Ding zu fotografieren.

Leider fehlt es halt dann meist an Erfahrung und Können, so gibt keine schönen (außergewöhnlichen) Bilder vom einzigartigen Ereignis.

Der Hochzeitsfotograf erlebt diese Situationen 100 mal im Jahr und das

ist sein Vorteil, zudem ist seine Ausrüstung umfangreich.

Manch frisch gebackene Schwiegermutter kommt auf die kostspielige Idee einer Nachhochzeit was zeitaufwändig und nervenaufreiben werden kann.

Den Fotografen zur Feier einladen um keine extra Stunden bezahlen zu müssen diese Idee hatten schon viele, es ist darauf hinzuweisen ein Schnitzel und ein Kaffee ersetzt keine Gage.

Deshalb kontaktiert man einen Profi trifft sich vor der Hochzeit mit ihm bespricht Einzelheiten und Wünsche und legt den Zeitrahmen fest.

Podersdorf Leuchtturm

Thomas Krejci über ich selbst:
Ich habe meine Fotoleidenschaft an meinen Hochzeitstag wieder entdeckt

weil ein Profi vom Fach (PanyPix) die Aufgabe übernommen hat.

Begonnen habe ich in der Schule in einem Freifach wo ich die Dunkelkammer

und die Schwarz Weiß Fotografie kennenlernte.

Die erste Spiegelreflex wurde eine Zenit und  mein derzeitiges Modell ist

die 500D.

Ich bin eher der Ausflugsfotograf, zähle Tiere und Bauwerke zu meinen Zielen.

Hin und wieder ein Musikkonzert wobei ich dabei mit meiner Low Cost Ausrüstung an die Grenzen des möglichen stoße.

Funktion einer Spiegelreflex Kamera

Bei einer Spiegelreflexkamera gelangt das Licht durch das Objektiv „A“ und wird dann vom Schwingspiegel reflektiert und durch die Mattscheibe auf das Dachkantpentaprisma „B“ geleitet. So wird das Bild schließlich im Sucher sichtbar.
Beim auslösen klappt der Spiegel hoch und das Licht gelangt durch den Verschluss auf den Sensor.
DSLR
Bei einigen Systmen (SONY) wird anstelle des Schwingspiegels ein fest montierter, teildurchlässiger Spiegel verwendet. welches einen Teil des Lichts über den Spiegel und dem Pentaprisma zum Sucher leitet.
Der größere Teil des Lichts lässt der Spiegel über den Verschluss durch auf den Sensor.
Der Vorteil ist dass kein mechanischer Spiegel hochklappt was auch eine höhere mögliche Anzahl an Bilder pro Sekunde bedeutet.
Der Nachteil ist aber ein dunkleres Sucherfeld und dass weniger Licht zum Sensor durchgelassen wird.
ISO, Verschlusszeit und Blende verändern sich aber nicht, da der Sensor das ausgleicht !
Minimal mehr Bildrauschen ist aber vorhanden.

Kannst Du mir ein gutes buch empfehlen?

Heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen,

Eines gleich vorweg.
Kein Buch kann die praktischen Erfahrungen ersetzen. Es gibt zuhauf Fotografen, die ein buch nach dem anderen verschlingen, Theoretisch alles wissen, dies aber niemals in die Praxis umsetzen weil sie das Wichtigste nicht machen, FOTOGRAFIEREN.

Wer heute eine Spiegelreflexkamera kauft, bekommt zumeist ein kleines Heftchen mit das die Gebrauchsanweisung darstellt.
In diesem dann der Hinweis dass man die gesamte Gebrauchsanweisung downloaden kann und den Link dazu.
Leider lesen die meisten nichtmal das dünne Buch und das ist ein Fehler !!! Ich kann nur empfehlen alles zu lesen!
Am besten bei Seite eins anfangen, lesen und alles gleich ausprobieren, auch Sachen die man meint sowieso zu kennen.
Erstens schadet es nicht es zu wiederholen, zweitens ertappt man sich immer wieder dabei doch schon einiges vergessen zu haben.
Viele sind der Meinung sie müssen sich jetzt ein spezielles Buch für die jeweilige Kamera kaufen.
Ich persönlich halte davon gar nichts, denn 90% vom Inhalt in diesen Büchern steht genau so in der Beschreibung die man downloaden kann und das GRATIS.

Als ich vor 35 Jahren intensiv begonnen habe zu fotografieren gab es in den Trafiken eine Serie von Heften. Jede Woche ein Heft. Immer mit neuen Informationen über Technik, Arbeitsweise und kreativen Ideen.
Jeden Montag war ich einer der ersten in der Trafik und ich habe diese Hefte regelrecht verschlungen.
So gut wie alles habe ich auch ausprobiert und versucht umzusetzen.
Es nützen einen nämlich auch keine 100 noch so tolle Bücher, wenn man das Gelesene dann nicht auch in die Praxis umsetzt.

Also in erster Linie nehmt Eure Kamera und geht hinaus, macht Fotos, probiert aus und lernt aus der Praxis. Diese ist durch kein noch so gutes Buch zu ersetzen.

„Die große Fotoschule“
Digitale Fotopraxis von Christian Westphalen
Bild
Alles zur Digitalfotografie:
• Die digitale Kamera
• Das digitale Bild
• Objektivgüte einschätzen
• Scharfstellen und Autofokus
• Licht und Belichtung
• Fotografieren mit Blitz
• Schärfentiefe und Blende
• Schwarzweißfotografie
• Motive sehen und umsetzen
• RAW-Format nutzen
• Im Studio fotografieren
• HDR und Mehrfachbelichtungen
• Farben und Formen einsetzen
• Farbmanagement

Das Buch „Die große Fotoschule“ ist ein hervorragendes Werk sowohl für Einsteiger als auch für den fortgeschrittenen Anwender.
Es eignet sich sehr gut zum Nachschlagen einzelner Themen und zum Erlernen von Grundwissen.
Es werden neben Belichtung, Schärfe, Farbe und Blitzen auch alle wichtigen Teile der Ausrüstung besprochen.
Tipps zur Motivgestaltung runden dieses 600 Seiten umfassende Buch ab.
Mit dabei ist noch eine DVD mit Beispielbildern, Software- Testverionen u.v.m.

Ein absolute Empfehlung von mir !!!

 

Zeit für ein erstes Foto

Einiges habe ich Euch bereits erzählt von den letzten Tagen, es waren aber bis auf das MakingOff nur Worte.
Nun möchte ich Euch mal das erste Foto zeigen.

Dieses Foto stammt aus dem ersten Shooting.
Ich muss zugeben dass es auch einige Pannen gab.
Das mit der Beregnung klappte nicht wie erhofft.
Die eine Pumpe war zu schwach um Druck aufzubauen, die zweite Pumpe hat leider unser Stromnetz und den FI überfordert.

Zwar bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, werde aber im Sommer nochmals bei mir Zuhause eine Dusch Station aufstellen und das mit einem Unterwasser Shooting kombinieren.

Sehr zufrieden bin ich auch mit den Models und meinen beiden Assistenten Ronald und Siggi bei denen ich mich auf diesem Weg nochmals bedanken möchte.
Nackte Mädels mit Wasser anzuschütten ist aber auch kein schlechter Job, oder Jungs ?  ggg

by RoGa

by RoGa