Shootingplanung

Making off DJ Shooting

Making off DJ Shooting

In den letzten Tagen ist es ruhig geworden hier.
Shootinganfragen, Terminplanungen und der Umbau meiner Homepage haben mich extrem beansprucht.
Es blieb leider keine Zeit um hier zu schreiben.

Die kommende Woche wird auch sehr extrem für mich.
Am Sonntag steht endlich der Fotospaziergang in Hohenau bei den Kellerbergen an.
Ich hoffe, ich kann davon einen neuen Blogeintag machen 😉
Gleich am Montag geht es mit einem Hairstyleshooting (Paul Mitchell) weiter und am Dienstag ein Setuptest für ein weiteres Werbeshooting welches aber noch top secret ist.
Übernächste Woche habe ich dann das erste Unterwasser Shooting in diesem Jahr.
Dabei zieht es mich nach Kärnten.
Das Auto wird von oben bis unten mit Equipment vollgepackt sein.
In der Nähe von Graz werden wir uns noch einen neuen Drucker vorführen lassen. Da bin ich schon sehr gespannt.
In Kärnten ist es ja im Moment sehr weiß und ich bin gespannt wie viel Schnee wir noch sehen werden.
Auch davon werde ich hier berichten.
Unser Werbeshooting mit einer besonderen Kollektion wird auch festgehalten und mal sehen, vielleicht gibt es ein kleines MakingOff Video hier 😉

Zuvor heißt es aber noch viel Studioarbeit verrichten und Fotos zu bearbeiten.
Dazwischen arbeite ich auch noch an meiner neuen Homepage weiter.
Wenn ich sehe wie viele Stunden manche Fotografen auf Facebook verbringen oder damit die Mitbewerber zu kontrollieren frage ich mich wie die das machen.
Vielleicht sollten sie weniger Zeit mit Beobachten anderer verbringen und mehr Zeit in die eigene Arbeit investieren.
Ich habe weder die Zeit noch das Interesse daran mich zu messen oder das was andere machen zu kontrollieren.
Wichtig für mich ist das was ICH mache.

Genug gelabert, bald melde ich mich mit den Fotos vom Fotowalk.

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Datensicherung für Fotografen

Sehr oft werde ich gefragt wie ich meine Daten sichere.
Für einen Fotografen sind die Daten natürlich das höchste Gut und man sollte sich auf jeden Fall einen Plan zulegen wie man diese schützt.
Vor einigen Jahren hatte ich  mal die Situation dass mir eine damals noch viel sensiblere Festplatte beim einbauen einer zweiten Festplatte aus ca 2cm Höhe aus den Fingern gerutscht ist.
Ich glaube ich muss nicht erwähnen dass der PC damals nicht ausgeschaltet wurde.
Wozu auch … ? 😉
Dieses kleine „aufklatschen“ hat gereicht dass diese Festplatte keinen Piep mehr machte und ca 8000 Bilder weg waren.
Wiederherstellung gab es damals noch nicht oder war mir zumindest nicht bekannt.
Ab diesem Zeitpunkt habe ich dann begonnen, alle wichtigen Daten auf zwei getrennte Festplatten zu spiegeln.
inzwischen handhabe ich das so, dass ich all meine Fotos sichte und mit Sternen bewerte.
Alle RAW Daten die ich nicht brauchen kann, werden sofort gelöscht und nur jene, die zumindest 3 von 5  Sterne schaffen behalte ich auf dem Rechner.
Unbedingt vermeiden sollte man sogenannte Single Points of Failures. Der Ausfall einer Komponente soll also nicht den totalen Verlust der Fotos zur Folge haben.
Freilich gibt es viele Wege die zum Ziel führen, ich möchte hier einfach nur den FÜR MICH BESTEN Weg beschreiben.
Andere werden sagen das ist Schwachsinn, ich mache das lieber so oder so.
Zunächst einmal arbeite ich mit zwei physikalisch getrennten Festplatten im Rechner in Verbindung mit einem RAID 1 System.
Das bedeutet, dass eine Festplatte gespiegelt wird.
So habe ich immer zwei völlig identische Festplatten.
Dieses alleine ist aber nicht das gelbe vom Ei, da sie ja beide an einem Platz liegen (im Rechner) und auch bei eventuellen Virenbefall gleich betroffen sind, da ja gespiegelt.
Also sichere ich die Daten ZUSÄTZLICH auf externe Festplatten. Auf eine Festplatte kommen dabei alle RAW Dateien plus die fertigen psd Daten.
Diese Daten werden außerdem auf einen externen Server gespiegelt.
Außerdem werden auf einer anderen Festplatte alle fertigen Fotos (psd) gespeichert, welche ebenfalls  auf einen externen Server gespiegelt werden.

raid
Das Ganze ist natürlich ein riesen aufwand, aber wenn man einmal damit begonnen hat, die Fotos zu verschlagworten und ein gewisses System hat, dann funktioniert das recht schnell und gut.
Inzwischen verwende ich auch ab und zu die Cloud für fertige Fotos.
Größere Datenmengen an Kunden gebe ich meistens via Dropbox weiter.

Wie bereits oben geschrieben führen viele Wege nach Rom. Vielleicht findet ihr es übertrieben, andere gehen einen noch sichereren Weg. Jeder muss selbst wissen welches System das für ihn Beste ist.
Ein durchdachtes Konzept zur Datensicherung sollte auf jeden Fall für jeden Fotografen zum Standard gehören!

Welche Möglichkeiten nützt Ihr bei Eurer Datensicherung?
Ich freue mich auf Kommentare, Fragen und Meinungen.