Paris – Tipps Teil 2

Ein Besuch auf die Seine Insel zur Kathedrale Notre-Dame bedeuteten 18 Kilometer Fußmarsch.
Es war einfach herrlich so durch die engen Gassen zu gehen und Paris abseits des Tourismus zu erkunden.
Insgesamt bin ich so an die 35Km durch Paris GEGANGEN und kann das nur empfehlen auch mal einige Kilometer eine Stadt zu Fuß zu erkunden.
Es war wirklich Glück dass an dem Tag nicht so viel los war und man keine Wartezeit hatte um in die Kathedrale hinein zu kommen.
Sehr beeindruckend auch wenn ich so ganz und gar nicht der typische Kirchentourist bin, aber Notre Dame muss man einfach mal von innen gesehen haben und ich war bereits einige male in Paris und noch nie habe ich die Kathedrale von innen gesehen.
Diesmal habe ich die Gunst der Stunde genützt da nicht allzu viel los war.
Man hat mich auch nicht mit Quasimodo verwechselt 😉

Kathedrale Notre Damen

Kathedrale Notre Damen

Die Kathedrale Notre Dame . Eine von vielen tollen Innenansichten.

Die Kathedrale Notre Dame . Eine von vielen tollen Innenansichten.

Notre Dame sah ich übrigens fast jeden Tag, an den anderen Tagen aber nur vom Auto oder Bus aus.
Auch im Louvre (früher mal ein Königspalast) war nicht allzu viel los, es hat sich also bezahlt gemacht im März zu fliegen, zumal mit bis über 20 Grad wirklich tolles Wetter war.
Wer allerdings ein so mächtiges Museum (angeblich das größte der Welt) ansehen möchte, sollte schon mal allermindestens einen ganzen Tag dafür einplanen.
Vor dem Bildnis der „Mona Lisa“ die übliche Menschentraube, sehr interessant, die Ägyptische Sammlung.
Hat man nur ein Wochenende in Paris, besser Louvre nur mal vom Innenhof mal ansehen, die Ausstellungen schafft man unmöglich in wenigen Stunden, hier kann man TAGE verbringen und hat nicht alles gesehen.

Louvre in Paris

Louvre in Paris

Jetzt kommen wir mal zu einem wichtigen Thema, der angeblichen Unfreundlichkeit der Franzosen.
Das letzte mal war ich vor 15 Jahren in Paris und da war es wirklich so, dass man an besten schnell erwähnte dass man aus Österreich kommt und nicht aus Deutschland.
In der Tat war da ein Unterschied in der Freundlichkeit zu merken.
Dieses mal war das aber gar nicht mehr der Fall. Kein einziges mal musste ich anmerken aus Österreich zu kommen.
Die Zeiten haben sich geändert und die Generationen haben gewechselt, der Einmarsch der deutschen Truppen ist für die jungen Franzosen kein Thema mehr.
Ebenfalls kein Problem gab es mit der englischen Sprache.
Deutsch ist gar kein Thema, diese Sprache existiert in Paris nicht, aber auf englisch gab es weder in einem Cafe, noch in einem Restaurant Probleme, nur eine ältere Dame in der Bäckerei ums Eck sah lieber auf meine Finger die ihr zeigten was ich wollte ,)
Cafes  gibt es auch in Hülle und Fülle.
Einige sehr bekannte habe ich aufgesucht. Lokale in denen vor ca 100 Jahren berühmte Schriftsteller und Maler ein und aus gingen.
Zum Teil haben diese Lokale noch ihren alten Flair und man fühlt sich in die Vergangenheit zurück gesetzt.

Eines von vielen Künstler Café´s in Paris

Eines von vielen Künstler Café´s in Paris

Wo wir schon bei den Lokalen sind, bei uns undenkbar, ist es in Paris normal dass es nur gemischte WC´s gibt. In den meisten Lokalen sogar nur eines und da kann es schon mal sein, dass man sich anstellen muss…
Dass die Franzosen viel auf gutes essen halten, merkt man auch daran dass es nur sehr wenige FastFood Lokale gibt.
Stolpert man in Wien fast an jeder Ecke über einen McDonalds, Burger King oder KFC, so sind diese Lokale sehr rar in Paris.
Dafür bekommt man überall lecker gefüllte Baguettes und Crepes (fast täglich wanderte einer mit Nutella gefüllt in meinen Magen).
Essen ist überhaupt so eine Leidenschaft der Franzosen.
Auf Frühstück legen die Franzosen gar keinen Wert, zu Mittag wird eher nur eine Kleinigkeit gegessen aber das Abendessen wird ähnlich wie in Italien sehr spät zu sich genommen und dann ausgibig zelebriert.
Die Preise für die Speisen halten sich in Grenzen, für ein echt leckeres Steak habe ich 18 Euro bezahlt, ein Preis zu dem man in Wien erstmal ein so tolles Steak finden muss.

Paris Cafe

Teuer sind aber Bier und Wein.
4,8€ für ein kleines und 7,40€ für ein großes Bier sind doch recht ordentlich.
1/8 Wein zu 6€ sind auch nicht zu verachten. Der Preis für Wasser ist OK.

Über den Spritpreis jammere ich auch nicht mehr, unter 1,659 habe ich für Diesel nichts gesehen.

Wenn das Wetter so schön ist und die Abende nicht eiskalt, dann sind nächtliche Spaziergänge ein absoluter Hit.
Wer auf tolle Beleuchtung steht sollte keinesfalls die Kamera vergessen und wenn Sie wissen möchten, wie man diese für Nachtaufnahmen einstellt, können Sie mich ja fragen oder einen Kurs besuchen.
Paris, auf jeden Fall eine Reise wert.

Und dann gibt es ja noch diese unheimlich gut aussehenden Pariserinnen, aber das ist ein ganz anderes Thema ;)))

Der Eifelturm

Der Eifelturm

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