Zeitungsartikel über ein Unterwassershooting

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Fotografieren im Stadion und bei Konzerten

Veranstaltungen finden ja meistens im dunklen statt und das stellt auch erfahrene Hobbyfotografen sehr oft vor Probleme.

Zumeist wird die Kamera im Vollautomatik Modus gestellt und drauf los fotografiert.
Daheim ist man dann enttäuscht wenn das Ergebnis nicht so ist wie man das erhofft hat.
Zwar sind solche Einsätze mit einer Kompaktkamera nur mit Abstrichen möglich, aber man kann zumindest versuchen das Beste raus zu holen.

Seit Jahren fällt mir auf, dass bei Fußballspielen oder Konzerten tausende Blitze von den Rängen kommen.
Das ist natürlich Unsinn und der Blitz auf diese Entfernung völlig wirkungslos.
Kein Blitz kann ein Stadion ausleuchten!
Also à  Blitz AUS!  Der ist wirkungslos und frisst nur Strom!
juve

Da man ja mit möglichst kurzen Verschlusszeiten arbeiten muss um Verwackelungen zu vermeiden, sollte der ISO Wert hoch eingestellt werden.
Leider hat das den Nachteil dass sogenanntes Bildrauschen entsteht.
Man hat also die Wahl ob ein Foto verwackelt also komplett unbrauchbar sein soll oder ob man sich mit dem „Rauschen“ abfinden soll.
In der Regel ist in einem Stadion aber das Licht gar nicht so schlecht.
Richtig schlechtes Licht gibt es aber auf kleineren Sportanlagen, da kann es richtig schwer werden ordentlich zu fotografieren.

Die meisten Kameras haben heute eine Auswahlmöglichkeit für die Kameraeinstellung.
Für eine kurze Verschlusszeit sollten Sie die Kamera auf „A“ oder „Av“ stellen.
Dann wählen Sie die größt mögliche Blende (kleinste Zahl)
Gemeinsam mit einer hohen ISO Einstellung ergibt sich so durch die „Zeitautomatik“ die kürzest mögliche Verschlusszeit.

Wenn vorhanden, schalten Sie den Bildstabilisator ein.

Bei Sportveranstaltungen ist es auch ratsam auf Serie statt auf Einzelbild zu stellen.
Den richtigen Augenblick erwischt man nur selten bei Einzelfotos.

Um den Autofokus zu entlasten und da Sie wohl mehr als 20m vom Zielobjekt entfernt sein werden stellen Sie die Kamera auf Unendlich (quer liegende 8) und schalten Sie den Autofokus ab.

Zwar gibt es auch das „Sport Programm“ bei vielen Kameras, aber auch hier müssten Sie den Blitz extra abschalten, die ISO meist selbst steuern und die Entfernung manuell einstellen.
Ich würde also oben beschriebene Einstellungen dem Sportmodus immer vorziehen weil man dann genauer steuern kann was man möchte und sich nicht in die Hände der Kamera begibt 😉

Das nächste mal gibt es dann Tipps für ihre Urlaubsfotos.

Wer mehr über Fotografie lernen möchte, kann einen meiner Workshops oder Privat Coachings buchen.

Canon 50/ 1,8 vs Canon 50/ 1,4

Heute hatte ich endlich die Gelegenheit zwei attraktive Objektive von Canon zu vergleichen.
Festbrennweiten gewinnen immer mehr an Beliebtheit und so habe ich mal das 50mm 1,4 mit dem 50mm 1,8 verglichen.

99.- gegen 320.- Euro Anschaffungspreis.
ist der höhere Wert gerechtfertigt?
Gemeinsam mit Robin Gaida haben wir beide Objektive getestet.

Was zuerst auffällt ist, dass das 1,8 deutlich leichter ist und das Geräusch beim scharfstellen hört sich irgendwie nach Plastik an.
Bei einer Hochzeit in der Kirche könnte das unter Umständen stören.
Das 1,4 ist mit einem Metallring zumindest optisch stabiler ausgeführt (wenn man weiß was Kunststoffe aushalten, muss das nicht unbedingt ein Nachteil sein)

In punkto Schärfe steht das günstigere 1,8 dem 1,4 aber um nichts nach.
Auch bei Vergrößerungen ist kein wirklicher Unterschied auszumachen.
Hier macht sich nur die etwas geringere Schärfentiefe die man mit dem 1,4 erzielen kann bemerkbar. Das aber (zumindest für mich) überraschender weise deutlich.

Beide Objektive weisen eine normale Verzeichnung und Vignetierung auf die vernachlässigbar ist.

Ich kann BEIDE Objektive empfehlen und wer sparen will oder muss, ist mit dem 1,8 auf jeden Fall auf keinem falschen Weg.
Hier kann man nicht falsch kaufen!