Reisebericht Irland

Nach den Tagen in Nordirland, hatten wir 10 Tage in Irland geplant.
Londonderry war die letzte Stadt in Nordirland bevor wir nach Irland kamen.
Von der Landschaft haben wir nicht allzu viel gesehen, da es inzwischen Abend wurde und wir auch Kilometer machen wollten.
Unser Reiseziel war Clifden an der Westküste Irlands.
Für die nur etwa 300 Km benötigten wir fast 5 Stunden wobei mein Sohn und ich uns beim Fahren immer wieder abgewechselt haben!
Irland ist eben nicht Autobahn fahren und zeitweise waren nicht mehr als 50 Km/h möglich. In den folgenden Tagen sollte aber selbst ein 50km/h Schnitt nicht möglich sein…
2016-02-09 08.26.31.jpgNachdem wir beim Hotel angekommen waren, suchten wir zunächst kurz den Eingang der gut versteckt war.
Zum Hotel gehörte auch ein kleines Restaurant das wir gleich zum späten Abendessen nutzten und natürlich noch ein Guinness bestellten.
Wir hatten keine fixe Reiseroute geplant, sondern alles nur so ungefähr ins Auge gefasst.
Während des Abendessens planten wir dann die nächste Route entlang der Küste von Ballyconneely nach Galway und eine Besichtigung der Cliffs of Moher, durch Limerick bis Glin.

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An wirklich engen und schlechten Straßen entlang fuhren wir unsere ersten Kilometer.
Es war unglaublich welch tolle buchte wir zu sehen bekamen und immer wieder hielten wir an um ein Foto zu machen.
Auch in den kleinen Städten war es immer wieder so interessant dass wir nur wenige hundert Meter weit kamen und wieder Halt machen mussten um die Kameras auszupacken.
Im Prinzip muss man in Irland nicht planen, denn es ist eigentlich egal wohin man fährt, es gibt immer etwas interessantes zu entdecken. Dieses Land ist einfach ein Wahnsinn.
Die nächste größere Stadt war Galway, sehr schön und interessant, aber uns begeisterten mehr die kleinen idyllischen Orte dieser Insel. Wer das Nachtleben erleben möchte, dem sei aber Cork, Galway und Dublin ans Herz gelegt.
Gemütliche Pubs findet man aber in FAST jedem Dorf.

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Auf dem Weg zu den Cliffs of Moher kamen wir an der Hazel Mountain Chocolate Manufaktur vorbei wo wir natürlich Halt machten und einige Kostproben für die Frauen in unserer Familie eingekauft hatten.
Der Sturm, der ja bereits einige Tage zuvor in Nordirland drei der Bäume von The dark Hedges hat entwurzeln lassen, tobte noch immer und unser Auto wurde immer wieder arg durchgebeutelt. Besonders wenn wir in der Nähe des Wasser entlang fuhren.

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Als wir zum Parkplatz bei den Cliffs of Moher angekommen waren, sahen wir ein Schild dass wegen dem Sturm alles gesperrt ist.
Trotzdem beschlossen wir dass wir stehen bleiben und die einmalige Gelegenheit wahr nehmen wollten.
Kaum aus dem Auto ausgestiegen erfasste mich aber eine Windböhe und versetzte mich gleich um 20 Meter.
Nachdem wir uns angezogen und einige Schritte gemacht hatten, beschlossen wir aber den Weg nicht fort zu setzen und mussten schweren Herzens auf die Cliffs verzichten.
Es war einfach zu gefährlich.

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Wir haben uns mit dem Auto noch eine Weile in der Nähe aufgehalten in der Hoffnung dass sich der Wind vielleicht noch etwas legt.
Aber es nützte nichts und wir mussten unseren Weg fortsetzen.
Es müssen ja auch nicht unbedingt Klippen sein, auch schöne Strände hat die Insel in großen Mengen zu bieten. 😉
Entlang der Straßen passiert man viele Orte mit alten Bauwerken, Castles und Parks an jeder Ecke des Landes sind für Liebhaber alter Gemäuer ein Traum.
Hobbyfotografen bekommen kaum den Finger vom Auslöser.

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Aber genug geträumt, weiter mit der Reise…
Durch die Stadt Limerick sind wir nur durchgefahren, unser Ziel war Glin, und dann weiter an den Küsten zur Dingle Halbinsel.
Zwar könnte man auch hier eine schnellere Straße nehmen, aber das wollten wir nicht, da wir so viel wie nur möglich von der tollen Landschaft mitnehmen wollten.
Auf der Dingle Halbinsel gibt es auch Berge die an die 1000m hoch sind und auf denen zu der Zeit (Februar) zum Teil Schnee lag.
Wir fuhren von der Westseit über die Berge, durch eine traumhafte Gegend.
Kommt man in die kleine Stadt Dingle ist man zunächst etwas überrascht wie klein das Städchen eigentlich ist.
Geplant hatten wir hier eine Whale und Dolphin Watching Tour so wie die Besichtigung einer Mikrobrauerei.

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Was wir nicht wussten, es gab eine Winterpause und die Saison begann erst wieder ab 1. März. 😦  Das war wirklich schade, denn auf die Wal Tour habe ich mich, in der Hoffnung auch wirklich einen Wahl zu sehen gefreut.
Nach den Cliffs of Moher war das der zweite Ausfall einer Hauptattraktion innerhalb weniger Tagen.

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Eigentlich wollten wir den Ring of Kerry weil es Februar war auslassen. Da wir nun aber einiges an Zeit zur Verfügung hatten, beschlossen wir diese Tour nun doch zu machen.
Es war wie erwartet aber zu dieser Jahreszeit so gar nicht wirklich interessant.
Traumhafte Buchten, schöne Streckenabschnitte, aber dafür dass der Abschnitt als der angeblich schönste der Insel gilt, hat es uns nicht wirklich ein Jubeln entlockt.

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Ganz anders würde das sicher aussehen wäre es April oder Mai wenn die Pflanzen der Insel zu blühen beginnen.
Der Zufall oder ein falsch programmiertes Navi bescherte uns aber dennoch einen traumhaften Tagesabschluss.
Das Navi leitete uns von der Straße ab und wir fuhren auf einen Berg. Die Straße wurde immer enger und enger.
Irgendwann fuhren wir auf einen Feldweg und hatten keine Möglichkeit mehr zu wenden. Das Navi schickte uns aber weiter gerade aus, also fuhren wir auch den abenteuerlichen Weg, bis wir nach ca 20 Minuten wieder auf  eine normale Straße kamen. (Zumindest für Irische Verhältnisse, bei uns wäre es noch immer ein Feldweg).
Als wir einen Wegweise nach Killarney entdeckten, waren wir auch sicher wirklich auf dem richtigen Weg zu sein.

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Wir fuhren von einem Berg hinab durch den Killarney national Park in Richtung der Stadt Killarney und es war einfach traumhaft.
Im Rückspiegel begann die Sonne langsam unter zu gehen, was sich in einer goldfarbenen Lichtstimmung die sich über den Nationalpark legte auswirkte.
Einfach traumhaft.

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Sofort hielten wir an und zückten unsere Kameras um etwa 30 Minuten lang dieses Schauspiel auf unseren Speicherkarten fest zu halten, bevor wir dann in der Stadt ein sehr gutes Pub besuchten um uns zu stärken.

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Alleine in diesem National Park könnte man einige Tage mit der Kamera verbringen und auch für Leute die gerne wandern, kann ich diese Location empfehlen.
Nahe dem Dorf Blarney, in der nähe von Cork befindet sich das Blarney Castle, dessen erster Steinbau wohl ca 1210 erbaut wurde und später neu oder umgebaut wurde.

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An der Außenseite des Turm befindet sich der Stein der Sprachgewandheit und derjenige der den Stein auf dem Rücken,  im Freien hängend von unten küsst, erlangt dadurch Sprachgewandheit.

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Um die Burg herum befindet sich eine sehr schöner, große Gartenanlage mit einem Hexenkreis, einem Druidengarten, einem Wasserfall und vielen Steinaufbauten.
Auch hier sollte man sich einige Stunden zeit nehmen um diesen in Ruhe anzusehen.
Gleich neben dem Castle gibt es auch einen Giftgarten.
Cork ist eine moderne Stadt, die wir aber auch nur kurz besichtigten und wir dann eine kleine Pause machten.
Das eigentliche Ziel an diesem Tag war dann Midleton, wo wir bereits kurz nach Mittag im Hotel eincheckten.

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Dann machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Jamesons Distillery bei der wir an einer Führung durch die Brennerei und im Anschluß einer Whiskey Verkostung teilgenommen haben.
Sehr interessant und lecker Whiskey, der uns noch dazu bewogen hat, unseren männlichen Freunden eine kleine Kostprobe mitzunehmen.
So torkelten wir dann in unser Hotel um nüchtern und ausgeschlafen den nächsten Reiseabschnitt in Angriff zu nehmen.

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The Rock of Cashel befindet sich auf einem 65m „Berg“ und ist ein Monument irischer Geschichte
Im Altertum galt the Rock of Cashel als Sitz von Geistern und Feen.
Leider war alles eingerüstet, so dass wir beschlossen nur einige Fotos von außen zu machen und uns den Eintritt und die Zeit zu sparen da Fotos ohne Gerüst sowieso nicht möglich waren.

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Wieder einmal planten wir um und beschlossen als nächstes zum Rock of Dunamase, einer Ansammlung von Ruinen zu fahren.
Freunde von Ruinen und alten Mauern haben mit dieser Location sicher ihre Freude.
Sehr interessant anzusehen stammen die Fragmente zum Großteil aus dem 13. Jahrhundert und auf 150m Höhe hat man auch einen tollen Ausblick.
Wir wollten dann noch einen Nationalpark machen und fuhren an die Ostküste der Insel.
Via Arklow und Wicklow fuhren wir in einen höher gelegenen Nationalpark, den Wicklow Mountains National Park.

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Hier waren Wald und Berge im Mittelpunk. Ganz oben angekommen begann es zu schneien und wir fuhren mit unseren Allwetter Reifen durch den Schnee.
Christoph musste dann unbedingt noch einen kleinen Schneemann bauen und ich zumindest für einige Stunden „verewigen“ 😉
Ein nettes Plätzchen ist auch Hollywood etwas südwestlich von Dublin.
Wir bezogen für zwei Nächte etwas außerhalb von Dublin unser letztes B&B, wo wir die Rundreise ausklingen haben lassen.

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Eine kleine Rundfahrt durch Dublin und natürlich der Pflichtbesuch im Storehouse  so wie der Führung bei Guinness rundeten den Aufenthalt ab.

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Natürlich ist bei Guinness alles auf Werbung aufgebaut wie bei eigentlich allen Unternehmen die Führungen anbieten.
Man kann sein Bier selbst zapfen und bekommt Einblick in die Geschichte und den Brauprozess.

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Man sollte den besuch bei Guinness auf jeden Fall bei einem Dublin Aufenthalt einplanen.

Unser Fazit:
Sowohl Irland und Nordirland sind sehr empfehlenswert und wir werden die Insel sehr sicher nochmals besuchen.
Wenn man Nordirland und auch Irland besuchen möchte, sollte man auf jeden Fall MINDESTENS 14 Tage einplanen und das ist dann bereits sehr stressig.
Ich würde 5 Tage für Nordirland und 10 Tage für Irland empfehlen.
Das fahren mit dem Mietauto bei Linksverkehr stelle zumindest bei uns gar kein Problem dar, davor braucht man sich nicht zu fürchten.
Mietwagen in Irland sind im Vergleich mit anderen Ländern sehr günstig.
Man sollte aber prinzipiell mit viel mehr Fahrzeit rechnen als man das gewohnt ist.
Einen 50km/h Schnitt schafft man selten da die Straßen eng sind und man auch immer wieder stehen bleibt um die Gegend anzusehen.

Man kann in Hotels als auch in B&B übernachten. Bei den B&B kommt man halt mit den Vermietern ins Gespräch und bekommt immer wieder tolle Tipps.
Wir sind im Schnitt zu zweit mit unter 80€ pro Übernachtung ausgekommen, haben ca 1:1 in B&B und in Hotels übernachtet.
Gebucht haben wir immer unterwegs über das Internet da wir ja nicht wussten wohin es uns trieb und wie weit wir kommen.

Mittags haben wir meistens nur in einem Imbiss oder Supermarkt eine Kleinigkeit gegessen und am Abend haben wir dann etwas anständiges in einem der vielen Pubs gegessen.

Videos zu dieser Reise auf YouTube:
Irland
Nordirland

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Reisebericht Nordirland

Wenn ich eine Reise plane, befasst ich mich meistens vorher sehr intensiv mit dem Reiseziel. (außer es handelt sich um Badeurlaub, dann ist es eh egal)
Gemeinsam mit meinem Sohn planten wir eine Reise nach Irland.
Der ursprüngliche Plan war eine kleine Rundreise mit dem Mietauto, übernachten in B&B und einfach die Natur ansehen.

Schnell war klar, dass Guinness ein muss ist, Cliffs of Moher war auch klar.
Pub Besuche, Nationalparks und evtl eine Bootsfahrt.
Die anberaumte Zeit war 14 Tage.

Es kam aber alles ganz anders.
Zuerst hat mein Sohn Christoph die Reise um 2 Tage gekürzt da er früher arbeiten musste und dann habe ich um einen Tag nach hinten schieben müssen.
Ebenfalls aus Arbeitstechnischen Gründen.
So blieben uns also 11 Tage um einmal um Irland herum zu fahren.
Von Nordirland hat man uns abgeraten.
Ich weiß gar nicht mehr wer mir das gesagt hat, aber Nordirland ist nicht besonderes und die Leute sind nicht so freundlich wie in Irland. Außerdem gab es da ja noch den Bürgerkrieg der ein flaues Gefühl in der Magengegend beschert.
Flug und Mietwagen habe ich auch gleich gebucht.
Doch bei meinen Recherchen im Internet stieß ich dann unter anderen auch auf Fotos der Locations von Game of Thrones.
Als Fotograf schlägt da das Herz natürlich sofort um einige Schläge schneller und schnell war klar, Nordirland ist ein MUSS und der Reiseplan wurde über den Haufen geworfen.
Der Flug war gleich, wir landen in Dublin, fahren dann mit dem Auto nach Nordirland fertig.
Irgendwann kam es mir dann, dass das eventuell nichtmal so einfach ist, denn es ist ja ein Grenzübertritt und das möchten nicht alle Autovermieter.
Bevor ich da hin und her schreibe, dachte ich, rufe ich da mal an.
Alles kein Problem, wenn ich 30€ Aufpreis bezahle, bin ich auch in Nordirland versichert, das soll ich dann direkt am Schalter machen, wenn ich das Auto abhole.

Also plante ich mal die ersten Tage für Nordirland und buchte auch die B&B für die ersten beiden Nächte. Die weitere Route wollten wir offen lassen und sehen wo es uns hin treibt.
Via Booking.com kann man ja immer eine Bleibe suchen.nordirlandtitel

Zeitig Früh brachte ein Freund uns nach Wien zum Flughafen und wir hoben ab in eine andere Welt mit einer ganz anderen Sprache. So landeten wir in Frankfurt 😉
Vor Frankfurt aus ging es dann aber wirklich nach Dublin.
Beide Flüge waren unspektakulär und dauerten jeweils knapp über eine Stunde.
Der Flughafen in Dublin ist nicht so riesig dass wir den Mietwagenanbieter Sixt schnell gefunden hatten.
Die Formalitäten waren schnell erledigt und wir wurden zu einem kleinen Bus geschickt, der uns dann zu unseren Mietwagen brachte.
Ein Renault (das Model gibt es bei uns nicht) der ganz neu war stand für uns breit.
Generell buche ich voll zu voll und keinen Selbstbehalt. Trotzdem gingen wir um das Auto herum, aber da war nicht ein kleiner Kratzer zu sehen.
Also Navi programmieren und alle Schalter durchprobieren, bevor es auf die Autobahn ging.
Das Linksfahren war eigentlich nicht wirklich ein Problem und warum alle Panik hatten in einen Kreisverkehr zu fahren verstand ich nicht.
Schon eher musste ich nach einem Abbiegevorgang bewusst aufpassen mich richtig einzuordnen und nicht die falsche Spur zu erwischen.
Aber alles halb so wild.
So fuhren wir auf der Autobahn Richtung Newcastle in Nordirland wo wir am nächsten Tag den Tollymore Forrest Park besuchen wollten.
Bei typisch irischen Wetter bekamen wir die ersten Eindrücke wie Irland so ist.
Regen, Sonne, viel Grün, Schafe und „alte Steine“
Wo auch immer man hin sah, überall gab es etwas interessantes zu sehen.
Irgendwann gab es eine Mautstelle bei der wir 2€ bezahlen mussten.
Einen richtigen Grenzübergang haben wir nicht mitbekommen.
Irgendwann wurde uns bewusst, dass wir ja in Großbritannien sind und da mit Pfund zahlen mussten.
Lange hielten wir Ausschau nach einem Bankomaten, fanden aber keinen.
Also wir bei einem Supermarkt anhielten um uns etwas zu essen zu kaufen und ich eben mit Bankomat oder Kreditkarte bezahlen wollte, entdeckten wir an der angeschlossenen Tankstelle einen Bankomaten.
Später haben wir festgestellt, dass bei den meisten Tankstellen ein Bankomat angebracht war.
Auf typisch engen Straßen, die bei uns einen besserer Feldweg darstellen würden erreichten wir irgendwann Newcastle und auf dem Weg in das B&B entdeckten wir auch gleich den Eingang zum Natur und Wildpark den wir am nächsten Tag besichtigen wollten.
Inzwischen regnete es immer wieder in Strömen und Sturm kam auf.

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Wir checkten bei einer netten Dame im B&B ein und machten uns auf den Weg nach Newcastle um etwas zu essen.
Der Britische Flair war nun bereits allgegenwärtig und schließlich fanden wir ein Pub das nett aussah.
Fish and Chips für Christoph, Chicken Wings für mich, dazu zwei Guinness.
Sehr lecker und zwei weitere Guinness wurden es dann noch bevor wir völlig müde zurück ins B&B fuhren, wo wir in unsere Betten gefallen sind.

Am Morgen, es hatte inzwischen zu regnen aufgehört, wollten wir Frühstücken gehen, doch vor der Glastür blieben wir wie angewurzelt stehen und hatten schon gedacht wir haben uns an der Tür geirrt.
Eine Gruppe von etwa 10 Frauen war gerade bei der Morgengymnastik und man bat uns noch 10 Minuten Geduld zu haben, was natürlich kein Problem war.
Nach einem wirklich ausgiebigen und extrem lecker schmeckenden Frühstück luden wir unsere Rucksäcke in das Auto und machten uns auf den Weg zum ca 1km entfernten Tollymore Forest Park.

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Ich kannte ja den Eingang und einige Brücken sowie den „Bunker“ bereits aus dem Internet bzw aus Games of Thrones.

Dies aber in Natur sehen zu können, war doch wieder etwas ganz besonderes.
Mein Sohn war wiederum von der Vielfalt der Pflanzenwelt extrem begeistert und erklärte mir jeden Baum, wo der bei uns wächst oder auch nicht und ass die bei uns nur einen Bruchteil der Größe von denen hier im Nationalpark erreichen.

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Bäume, Sträucher, Blumen, Wasser und Bauten wie Brücken oder sonstigen sonderbaren Steinaufbauten begeisterten uns ebenso wie die freundlichen Nordiren.
Wir trafen immer wieder andere Leute die beim Joggen oder Radfahren waren und alle mit einem Lächeln und freundlich grüßend.

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Zwei junge Burschen die auf einer Brücke standen und genüßlich an ihren Joints zogen grüßten ebenfalls freundlich und fragten wie es uns geht und wo wir her kamen.
Es gibt hier auch verschiedene angezeichnete Wander oder Fahrrad Wege, denen man folgen kann.

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Wir sind einfach planlos Querfeldein gelaufen 😉
Das Wetter meinte es gut mit uns und die ganze Zeit hatten wir Sonnenschein.
Wir verbrachten ca 5 Stunden in dem Park, aber wir hatten noch lange nicht alles gesehen, mussten aber weiter.

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Unser nächstes Ziel war Inch Abbey, ein früheres Zisterzienser Abtei, die vor etwa 600 Jahren erbaut wurde und dessen Mauern zum Teil noch immer stehen.
Der Westteil der kreuzförmigen Kirche ist weitgehend zerstört.
Der Rechteckchor verfügte über drei Lanzettfenster sowie ein darüber liegendes Fenster, von dem nur noch der untere Ansatz erhalten ist.
Im 15. Jahrhundert wurden einige Teile in eigene Häuser abgetrennt.
In einem der Gebäude dürfte auch ein kleines Krankenhaus eingerichtet gewesen sein.

Weiter führen wir dann an Belfast vorbei (ja, die Stadt ging sich leider in unserer Planung nicht aus, aber es gibt ja noch weitere Reisen und dass wir Belfast nicht besichtigt haben, ist ein Grund, hierher zurück zu kommen!

Bei Larne haben wir das Meer wieder erreicht und es ging entlang der Küstenstraße in den Norden.
In Ballygalley machten wir bei leichtem Schneefall eine kleine und späte Mittagspause.
Dabei ist uns aufgefallen dass alle Leute hier ein Eis in der Hand haben und wir auch unterwegs bereits viele Leute mit einem Eis gesehen hatten.
Der Sonntag dürfte also so etwas wie ein Eis Tag sein, egal wie warm oder kalt es ist.
Wieder entlang der Küstenstraße ging es durch Glenarm und Cushendall, wir die Küstenstraße wieder verlassen haben nach Ballycastle, wo wir unsere zweite Nacht gebucht hatten.

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Ein Altes Landhaus, dass mir bereits beim buchen aufgefallen ist, weil es mich an Häuser in Gruselfilmen erinnerte.
Auch im Haus selbst sah es nach Gruselhaus aus. Also ein richtiger Goldgriff.
Der Besitzer gab uns dann noch einen Tipp, wo wir am besten essen gehen sollten.
Wieder war es ein tolles Pub, in dem viel los war.
Eine Gruppe von jungen Burschen hatten eine anregende Unterhaltung.
Worum es ging, habe ich leider nicht verstanden, aber einer war definitiv Österreich Fan.
er hat zwischendurch immer wieder lautstark geschrieen „the Austria, the Austrian“, aber keine Ahnung worum es da ging.
Da sie bereits recht betrunken waren, wollten wir sie aber auch nicht ansprechen.
Unsere Wohnung war im 2, Stuck, Dachgeschoß und vor der Tür stand ein Schaukelpferd.
Mein Sohn hat noch Spaßhalber gemeint wenn wir um Mitternacht raus schauen schaukelt das ganz bestimmt von alleine 😉
Obwohl wir munter waren weil Superbowl Nacht war, haben wir vergessen nachzusehen 😉
Am nächsten Morgen beim Frühstück hatten wir noch ein sehr nettes Gespräch mit der Frau des Besitzers des B&B. Unter anderem hat sie uns erzählt dass es vor drei Tagen so argen Sturm gab, dass bei The dark Hedges drei Bäume entwurzelt wurden.
Wir wussten das aber bereits aus unseren Medien.
Generell sind die Leute hier sehr nett und geben gerne Tips und sind sehr hilfsbereit.

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Unser erstes Tagesziel war dann auch „The dark Hedges“ auf die ich mich besonders gefreut hatte und wirklich traurig war dass es drei von diesen 300 Jahre alten Bäumen erst einige Tage zuvor „erwischt“ hatte.
Die drei ausgerissenen Bäume lagen auch noch zerschnitten am Straßenrand und man war gerade dabei diese abzutransportieren.
Die Bäume an dieser etwa 300m kurzen Straße sind so etwas wie ein Wahrzeichen für Ballycastle und Nordirland.
In allen Medien Europas wurde von dem Jahrhundertsturm und den entwurzelten Bäumen berichtet.
Wir machten einige Fotos und uns dann weiter auf den Weg zurück nach Ballycastle von wo aus wir unser nächstes Ziel in Angriff nahmen.

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Carrick-a-Rede ist eine kleine Insel, die durch eine 20 Meter lange Hängebrücke 30 Meter über dem Meer mit dem Festland verbunden ist.
Vom Parkplatz wandert man etwa 15 Minuten zur Brücke wobei es zwei Wanderwege gibt.
Einen höher und einen tiefer gelegenen.
Es bietet sich also an, beim Hin- und Rückweg jeweils einen anderen Weg zu nehmen.

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Auf der Causeway Road ging es dann entlang an vielen herrlichen Buchten wobei die Whitepark Bay wohl die beeindruckendste ist.
Gleich danach erblickt man noch einige Grundmauern von Dunseverick Castle.
Der Damm der Riesen, der Giant’s Causeway ist zu einer Massntouristen Attraktion geworden.
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Hier gibt es einen riesigen Parkplatz und durch einen riesigen Vorführ- und Verkaufsraum in dem man die Karten besorgen muss, kommt man nach einer 30 Minuten Wanderung endlich zu den „Riesen“.
Alternativ kann man auch um 1 Euro pro Person und Fahrt den Bus nehmen.
Diese Steinsäulen soll etwa 60 Millionen Jahre alt sein und durch einen Vulkan entstanden sein bei dessen Abkühlung sich die 6 eckigen Gesteinsformen gebildet haben.
Etwa 37000 davon gibt es hier.
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Trotz des Massentourismus und des Kommerzes sollte man aber auf jeden Fall diese Felsformationen ansehen. Es lohnt auf jeden Fall wenn man die Natur liebt.
Alleine der Weg dahin bietet bereits ein wahres Erlebnis und tolle Aus und Anblicke.

Auch ärgerlich war dass wir uns die Zeit nicht nehmen konnten die Bushmills Distillery zu besuchen an der wir vorbei gefahren sind:
Es ist die älteste Whiskyherstellung Irlands und auch hier hätten wir gerne Halt gemacht.
Wenn ich dann mal Belfast besuche, steht auch Bushmills fix am Programm.
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Dunluce Castle war dann die letzte Station an der wir angehalten haben in Nordirland.
Hier handelt es sich um eine der größten Ruinen einer mittelalterlichen Burg in Irland.
Wie alt die Burg ist ist anscheinend nicht bekannt, eventuell stammen Teile aus Vorchristlicher Zeit.

Bei Londonderry /Derry verließen wir dann Nordirland und fuhren wieder über die Grenze nach Irland.
Die Straßen in Nordirland waren insgesamt nicht so schlecht und auch nicht so schmal wie befürchtet.
In Irland soll das ja nicht mehr ganz so sein.
Davon aber in einem anderen Blog.

Wenn Ihr nichts versäumen wollt, abonniert meinen Kanal hier und auch jenen auf YouTube wo ich bereits vor einigen Tagen ein Nordirland Video hochgeladen habe.

Das Video gibt es HIER  —>
Video Nordirland
Über Kommentare würde ich mich freuen, Fragen beantworte ich gerne.

Den 2. Teil mit Irland gibt es in einigen Tagen.

AKT Unterwasser Workshop & Grill

Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Workshop für Unterwasser Fotografie in meinem Pool geben.
Doch dieses mal soll das etwas besonderes werden.
Neben den Shootings am Tag, wollen wir auch ein NACHT Unterwasser Shooting machen, wir wollen grillen und Fotos sollen nicht nur im Wasser, sondern auch außerhalb des Pools gemacht werden können.

Der WS soll für maximal vier Teilnehmer über den ganzen Tag gehen (jeder fotografiert einzeln oder maximal zu zweit) und nach dem Shooting gibt es eine Grillerei und Plauderei über Fotografie und was uns so einfällt.
Zum Abschluss wollen wir dann nochmal in den Pool um Nacht Unterwasserfotos zu machen.
Wer da nicht dabei ist, ist selbst Schuld !!! 😉

Zielgruppe: Anfänger / Fortgeschrittene / Profis

Termin1:  15.7.2016 10-22  Uhr

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Ort: 2273 Hohenau / NÖ
Preis: 199.- Euro/Teilakt  incl aller Speisen und Getränke
Max. Teiln.: 4 pro Termin
Referent: Robert Gaida

Dieses mal Die meisten Leute kennen ja meine Unterwasserfotos.
2007 waren meine ersten Versuche in der Unterwassermodellfotografie und 2008 habe ich begonnen einen Pool aufzubauen wie ein Studio.

Für alle, die so einen besonderen Workshop einmal mit machen möchten, bietet sich in diesem Sommer die exklusive Gelegenheit dazu.
In meinem 10x4m Pool geht es nach ein wenig Theorie und Einweisung zum Tauchen für Model und Fotografen so richtig zur Sache.

Für diesen Workshop stehen nur maximal 4 Plätze pro zur Verfügung, so bekommt jeder genügend Zeit um seine ganz persönlichen Fotos zu schießen.
Jeder fotografiert EINZELN und kann seine Ideen umsetzen.
Ich bin mit im Pool und gebe gerne Tipps und helfe weiter.
Es sind mehrere Durchgänge geplant.
Es wird also dieses mal komplett anders als sonst, also etwas ganz besonderes !!!

Das Unterwasserequipment kann natürlich bei mir GRATIS ausgeliehen werden.

Vorkentnisse zum Tauchen sind nicht notwendig.

Wenn möglich bitte die Unterwasserausrüstung mitbringen.
Spiegelreflexkamera, Unterwassergehäuse (wenn vorhanden) Laptop.

Zwischendurch zeige ich noch wie ich meine Fotos bearbeite.

Wer eine günstige Übernachtungsmöglichkeit such, dem kann geholfen werden 😉
(schnell sein, nur eine begrenzte Zimmeranzahl)

Informationen gebe ich gerne am Telefon 069911069766

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Inhalt des Workshops:
Einführung in die Unterwasserfotografie
Das richtige Equipment
Licht unter Wasser
Aviable Light oder Blitztz? Vor und Nachteile
Reflektionen
Blende/Belichtungszeit
Filter / Chromatische Aberation
Posing im Wasser, die Unterschiede
Mehrere Durchgänge im Wasser und außerhalb am Pool
NACHT Unterwassershooting
Speisen und Getränke
Bildbearbeitung

Leistungen:
Benützungsgebühr des Pools
Organisation und Betreuung
Modelhonorat inkl Bildrechte für nicht kommerzielle Nutzungsrechte
Benützung des Leihequipments
Speisen und Getränke

Maximal 4 Teilnehmer, jeder Teilnehmer fotografiert alleine
Die Teilnahmegebühr beträgt 199€

Unser Model:
Ich habe in den letzten Jahren bereits 4x mit ihr Unterwassershootings gemacht und sie beherrscht das Posing in diesem Element ausgezeichnet.
Darum freue ich mich dass ich die dieses Jahr als Model gewinnen konnte.

Ausschreibung: Fotoreise 2 – Venezia nascosta

Venezia nascosta (verstecktes Venedig)

Nach vielen Jahren in Venedig kann ich sagen, die Stadt ein wenig zu kennen.
Ich bringe Sie nach Venedig abseits des Massentourismus.

Interessant für fortgeschrittene Hobbyfotografen und Profis genauso wie für Menschen die Venedig einfach lieben.
Eine interessante Reise, für diejenigen, die mehr sehen wollen, als nur die Rialto Brücke und den Markusplatz.

Termin: 9. bis 12. Nov 2017

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Jetzt beginnt wirklich die „stille Zeit“ in Venedig.
Bei dieser Fotoreise dringen wir noch tiefer in die Stadt ein, wir überspringen die klassischen Locations die Touristen besuchen und suchen uns Motive abseits des Trubels.
Zu Fuß und mit dem Vaporetto, den venezianischen Wasserbussen erkunden Sie mit mir gemeinsam Orte abseits des Massentourismus.

Das Ghetto, die Bezirke Dorsoduro und Castello sind ebenso unser Ziel wie Murano und Burano..
Lassen Sie sich verzaubern vom Canale Grande bei Nacht mit seinen Palazzos und lernen Sie Venedig von einer Seite kennen, die nur die wenigsten in ihrem Bekanntenkreis je gesehen haben.

Eine genaue Tagesplanung möchte ich hier nicht anführen, denn diese machen wir auch vom Wetter abhängig.

Leistungen:
Hotel, Unterbringung im Zweibettzimmer (Einzelzimmer gegen Aufpreis)
Frühstück und W-lan
Fotografische Begleitung Fotografenmeister Robert Gaida
Verschiedene Fototouren zu verschiedenen Tages und Nachtzeiten.
Fotografische Tipps und Unterstützung an der Location.
Bildbesprechungen nach den Touren beim Essen oder zwischendurch.
Wenn es die Zeit zulässt, werde ich mal kurz zeigen, wie ich meine Fotos bearbeite und Sie werden erstaunt sein wie wenig ich dabei mache.

Nicht enthalten:
An und Abreise (ich biete eine Mitfahrgelegenheit für max. 3 Personen zu je 100.-€ Strecke Wien-Graz-Klagenfurt) (schnell sein)
Öffentlichen Verkehrsmittel
Evtl Eintrittsgeld für freiwillige Besichtigungen
Mittag und Abendessen, Getränke
Private Einkäufe
City Maut

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Preis 749.- bei Unterbringung im Zweibettzimmer. Zuschlag Einzelzimmer 350.-€
Begleitpersonen ohne Fotobegleitung 499.-€, können die Stadt auf eigene Faust erkunden.

Garantierte Unterbringung aller Teilnehmer im gleichen Hotel ist nur bei Buchung bis 1. April gesichert.
Danach kann es sein, dass die Unterbringung in verschiedenen Hotels erfolgt.
In Venedig gibt es keine riesigen Hotels mit vielen Zimmern.
Aus diesem Grund hat ein Einzelzimmer fast den gleichen Preis viel wie ein Doppelzimmer, man bezahlt also immer das Zimmer.

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Ausschreibung: Fotoreise 1 – Venezia classica

Fotoreise – Venezia classica
Fotoworkshops in Venedig gibt es viele, aber nicht viele der Kursleiter kennen Venedig annähernd so gut wie ich.

Ich starte im Herbst mit zwei Terminen wieder in die Stadt der Liebe und der Träume.
Interessant für Hobbyfotografen und Profis genauso wie für Menschen die Venedig einfach lieben.
Vom Anfänger mit dem Handy bis zum Profi mit der Vollformat DSLR kann hier alles vertreten sein.

Termin 1: 12. bis 15. Okt 2017

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Die La Serenissima (die Durchlauchteste) wie Venedig ehrfürchtig und liebevoll zugleich oft genannt wird, kommt in diesen Tagen langsam zur Ruhe.
Der großen Touristenströme sind stark reduziert und man kann die Stadt in seiner ganzen Pracht und in einer angenehmen Atmosphäre erleben.
Ich bringe sie an die berühmtesten Orte und versorge sie nebenbei nicht nur mit Wissen über das Fotografieren, sondern gleichzeitig auch mit Infos über die Stadt.
Zu Fuß und mit dem Vaporetto, den venezianischen Wasserbussen erkunden Sie mit mir gemeinsam alle wichtigen Sehenswürdigkeiten.
Lassen Sie sich verzaubern vom Canale Grande, der Rialto und der Accademia Brücke. Erleben sie die einzigartige Aussicht vom Campanile, dem Glockenturm am berühmten Marktplatz und staunen sie wenn sie vor der Basilika oder dem Dogenpalast stehen welch Einzigartigkeit hier geschaffen wurde.
Ja, ich liebe diese Stadt und ich verspreche, Sie werden das auch tun!

Eine genaue Tagesplanung möchte ich hier nicht anführen, denn diese machen wir auch vom Wetter abhängig.

Leistungen:
Hotel, Unterbringung im Zweibettzimmer (Einzelzimmer gegen Aufpreis)
Frühstück und W-lan
Fotografische Begleitung Fotografenmeister Robert Gaida
Verschiedene Fototouren zu verschiednen Tages und Nachtzeiten.
Fotografische Tipps und Unterstützung an der Location.
Bildbesprechungen nach den Touren beim Essen oder zwischendurch.
Wenn es die Zeit zulässt, werde ich mal kurz zeigen, wie ich meine Fotos bearbeite und Sie werden erstaunt sein wie wenig ich dabei mache.

Nicht enthalten:
An und Abreise (ich biete eine Mitfahrgelegenheit für max. 3 Personen zu je 100.-€ Strecke Wien-Graz-Klagenfurt) (schnell sein)
Öffentlichen Verkehrsmittel
Evtl Eintrittsgeld für freiwillige Besichtigungen
Mittag und Abendessen, Getränke
Private Einkäufe
City Maut

Preis 749.- bei Unterbringung im Zweibettzimmer.
Zuschlag Einzelzimmer 350.-€
Begleitpersonen ohne Fotobegleitung 499.-€, können die Stadt auf eigene Faust erkunden.

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Garantierte Unterbringung aller Teilnehmer im gleichen Hotel ist nur bei Buchung bis 1. April gesichert.
Danach kann es sein, dass die Unterbringung in verschiedenen Hotels erfolgt.
In Venedig gibt es keine riesigen Hotels mit vielen Zimmern. aus diesem Grund hat ein Einzelzimmer fast den gleichen Preis viel wie ein Doppelzimmer. Man bezahlt also immer das Zimmer.

Rückschau auf 2016 und Ausblick auf 2017

Das abgelaufene Jahr war wieder mal ein aufregendes Jahr.
Es gab tolle und aufregende Jobs im B2B Bereich, Hochzeiten, Flugaufnahmen und Privatfotoshootings.
Es gab einige Workshops wie den Models and Plane Workshops, den Unterwasserworkshops, Studioworkshops und den Workshops und Fotoreisen in Venedig.
Auch einige Reisen habe ich in den letzten Monaten machen dürfen.
Dabei habe ich Länder wie Irland (Rundfahrt), Nordirland (Locations von Games of Thrones), Spanien (Mallorca), Italien (Venedig, Rom und Turin), Tschechien und Deutschland (München, Dresden, Ingolstadt, Köln, Düsseldorf, Berlin) besucht.
Vielen Dank an alle, die mich dabei begleitet haben.
Ein großer Dank an jene Models und Visa die mich bei meinen Jobs und bei meinen Workshops unterstützt haben.

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Besonderen Dank gilt aber jenen, die sich bei meinen freien Arbeiten „bewerben“ oft ohne genau zu wissen was es wird weil ich im Vorlauf selten etwas verrate 😉
Danke an alle, die mich bei meinen Vorhaben unterstützt haben und mir mit Rat und Tat geholfen haben.

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Allen voran meinen Kumpel „Siggi“ Vítězslav Laucký der immer dabei ist und sich oft im Vorlauf um organisatorisches kümmert.
Außerdem Anton Janka, der ohne mit der Wimper zu zucken bereit ist hunderte Kilometer für mich runter zu spulen nur um mir etwas zu besorgen.

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Wenn man so viel unterwegs ist, funktioniert eine Beziehung nur mit einer Partnerin die Verständnis, Geduld und Vertrauen mitbringt.
Ich weiß es ist nicht einfach wenn ich oft einige Tage mit Models unterwegs bin, aber es ist auch schön wenn man dabei kein schlechtes Gewissen haben muss, weil man  weiß dass man eine Partnerin hat, der bewusst ist wie sowas abläuft und sich keine Horrorgeschichten in ihrem Kopf zusammenspinnt.
Danke dafür liebe Ulli. (die übrigens auch viele tolle Fotos gemacht hat)

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Auch mein Sohn hat mich dieses Jahr oft unterstützt und hat sogar selbst die Kamera in die Hand genommen wobei er sein Talent bewiesen hat.Auch bei meinen Workshopteilnehmern möchte ich mich natürlich herzlichst bedanken dass sie dabei gewesen sind und hoffe dass wir uns 2017 wieder bei einem der sicher interessanten Workshops oder Reisen sehen.
So schließe ich das Jahr 2016 mit positiven Erinnerungen ab.


Was tut sich 2017
Einiges habe ich bereits fix geplant, einiges habe ich im Hinterkopf, aber alles werde ich nicht umsetzen können, da es an der Zeit mangeln wird.
Zu Beginn des Jahres geht es für mich wieder nach Venedig um danach fast direkt ist Krankenhaus zu gehen.
Eine kleine OP steht an, die mich dann leider für ca 2 Monate außer Gefecht setzt da ich nichts heben darf für längere Zeit.
Aus diesem Grund ist leider auch die GOT Tour ausgefallen die für Ende Februar geplant war.
Im März sollte es dann einigermaßen gehen, aber da möchte und kann ich nichts planen aus heutiger Sicht.
Die Monate April bis Ende Juni halte ich mir für berufliche Vorhaben frei und im Juli ist bereits ein Unterwasser Workshop fix.
Geplant für den Herbst sind eine Woche Aktworkshop in Kroatien in einer abgelegenen Villa und eine Woche in der Toscana wobei ich da noch nicht sicher bin ob das auch etwas mit Models wird oder eher eine Reisefotografie Woche mit Landschaftsbildern.
Irgendwann werde ich mit Sicherheit auch ein verlängertes Wochenende in meiner zweiten Heimat, in Venedig anbieten (ziemlich sicher im November).
Dieses Jahr aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen und 2017 fix nachgeholt wird ein Wochenende im Dezember in Prag.
Nun wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2017.
Vor allem wünsche ich aber Gesundheit für Euch und euren Angehörigen, denn diese ist letztendlich doch unser wichtigstes Gut.

So einfach ist der Weg zum professionellen Fotografen Teil 2 (eine nicht ganz ernst gemeinte Anleitung zum Erfolg)

Hat man erstmal den Einstieg gemacht, sollte man auch die rechtliche Seite beachten.
Natürlich braucht man, wenn man sowieso keine Ausbildung hast, auch kein Gewerbe anmelden.
So erspart man sich den Beitrag für die Wirtschaftskammer und nicht zu vergessen das Abführen von Einkommensteuer.
Schließlich macht man das ja nur nebenbei und bezahlt Einkommenssteuer und Sozialversicherung in ausreichender Menge.
Auch wird das Impressum und die AGB auf der Homepage völlig überbewertet.
Wo wir schon bei der Homepage sind: Es reicht natürlich eine Gratis Homepage.
Zwar heißt die dann sdjhfze.com/Profifotograf-XY, aber dafür bekommt der Besucher auch gleich Werbung mit eingeblendet. Das macht es noch professioneller.
Übrigens gilt auch hier, Bücher und Kurse sind total überbewertet.
Wozu gibt es Homepage Baukästen?
Mit Büchern ist das überhaupt so eine Sache.

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Jetzt wäre es an der Zeit, sich ein richtiges Model zu suchen. Wozu in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah.
Die Freundin oder Frau sieht richtig toll aus. Also runter mit der Wäsche, rein in die Dessous von Orion Versand von letzte Weihnachten.
Gewohnt ist sie es auch fotografiert zu werden, schließlich hat sie ja jahrelang auf diversen Disco WC Anlagen ihre Selfies auf Facebook gepostet.
Lippen spitzen, Augen zusammenkneifen damit es ja sexy aussieht und Klick, über einen Filter jagen und ab auf Facebook.
Also hat man schon mal sein professionelles Model im Haus.
Außenaufnahmen sind aber total uncool außerdem könnten ja auch die Nachbarn die Freundin dann in Strapsen und Heels sehen, das geht nicht.
Professioneller wird es mit Baustrahlern aus dem Baumarkt.
Wenn man dann merkt, dass sehr heiß wird und die Fotos etwas komisch aussehen mit den Baustrahlern, kann man den nächsten Schritt planen.
Einige Yuongno Blitze von Amazon.
Dazu auch gleich richtige Sofaboxen mit 25×25 cm.
Doch auch hier merkt man schnell, dass die eher etwas für Nahportraits sind.
Also entschließt man sich die Ausrüstung seinem Können anzupassen und zu professionellen Blitzen umzusteigen.
Ein Wallimex Set für 699.- mit 3 Blitzen Blitzen, riesigen 40×40 Sofaboxen und Stativen muss her.
Dann geht es ans Fotografieren und vor allem und darum geht es ja, dem Zeigen von Fotos.
Eine professionelle Kamerahaltung und professionelles Auftreten ist dabei sehr wichtig 😉
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Am einfachsten geht das über Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram.
Man hat ja schon seine Fan Seite erstellt und nun kann man die Fotos posten. Ganz wichtiges es die Fotos auf 72 dpi Auflösung zu stellen, denn das Internet braucht das so!
Wenn man ein Foto veröffentlicht, sollte man das auch in verschiedene Gruppen reinstellen. Wenn in der Gruppenbeschreibung steht dass die Gruppe zum suchen oder Fragen stellen da ist und man keine Fotos einfach nur so posten soll, kann man das getrost vergessen.
Überhaupt braucht man die Beschreibung gar nicht lesen, man will der Menschheit seine Kunstwerke ja nicht vorenthalten.
Wichtig ist es noch überall dazu zu schreiben dass die Leute dem Foto einen Daumen geben sollen.
Nicht zu vergessen auch wirklich ALLE dazu auffordern die Seite mit einem Like zu versehen. Das kann man ruhig einige male pro Woche machen, vielleicht haben die ja nur die Aufforderung übersehen…
Achja übersehen. Es sind ja nicht alle Leute immer online, also sollte man jedes Foto auch mehrmals einstellen.
Wann immer es geht, macht man Fotos, immer und überall.
Sollte man sich dazu entschließen doch einen Workshop zu besuchen, muss man die hohen Ausgaben auch richtig nutzen und pausenlos die Kamera in der Hand halten.
Dabei fotografiert man einfach ALLES und IMMER.
Auch wenn ein anderer Workshop Teilnehmer an der Reihe ist und den Blitzauslöser in Beschlag genommen hat.

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Man kann immer noch aus der zweiten Reihe fotografieren. Man muss die Zeit ja sinnvoll nutzen.
Am geeignetsten ist natürlich ein Akt Workshop und wenn man besonders viel Glück hat, gelingen auch einige sogenannte Pink Shoots.
Die kann man zwar nicht veröffentlichen, aber man kann sie ja ab und an mal ansehen.
Es gibt beim Akt oder Dessous Fotografieren auch verschiedene Themen.
Nacktes Model mit Auto, nacktes Model mit Motorrad, nacktes Model mit Waffe.
Die Traumfotos eines jeden Anf… ahhh Profis 😉
Auch sollte man mit der Verschlusszeit spielen wenn man mit der Blitzanlage arbeitet.
Man will ja auch mal mit anderer Blende arbeiten.
Was der Ahnungslose Profi sagt ist auch unwichtig. Schließlich macht ihr das ja nun schon richtig lange so und es hat immer gut funktioniert.
Die besten Freunde und die Familie klickt auch immer auf gefällt mir uns sie sind begeistert.

Die erste Anfragen um eine Hochzeit zu fotografieren sind auch schon gekommen.
Man wird auf die Hochzeit eingeladen und darf seine Kamera mitbringen.

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Hat man so eine professionelle Anlage zuhause, sollte man gleich die Ausgaben versuchen rein zu bekommen und Workshops anbieten.
Schließlich hat man ja schon einige male damit fotografiert und verfügt so über die nötige Erfahrung die man weitergeben kann.
Vielleicht noch ein oder zwei YouTube Videos ansehen um den Feinschliff zu bekommen und passt schon.
Ein professionelles Model ist ja auch im Haus, also ist diese Überlegung berechtigt.
Kritik lässt man am besten erst gar nicht an sich heran kommen, nur positives Feedback ist wichtig.