Reisebericht Irland

Nach den Tagen in Nordirland, hatten wir 10 Tage in Irland geplant.
Londonderry war die letzte Stadt in Nordirland bevor wir nach Irland kamen.
Von der Landschaft haben wir nicht allzu viel gesehen, da es inzwischen Abend wurde und wir auch Kilometer machen wollten.
Unser Reiseziel war Clifden an der Westküste Irlands.
Für die nur etwa 300 Km benötigten wir fast 5 Stunden wobei mein Sohn und ich uns beim Fahren immer wieder abgewechselt haben!
Irland ist eben nicht Autobahn fahren und zeitweise waren nicht mehr als 50 Km/h möglich. In den folgenden Tagen sollte aber selbst ein 50km/h Schnitt nicht möglich sein…
2016-02-09 08.26.31.jpgNachdem wir beim Hotel angekommen waren, suchten wir zunächst kurz den Eingang der gut versteckt war.
Zum Hotel gehörte auch ein kleines Restaurant das wir gleich zum späten Abendessen nutzten und natürlich noch ein Guinness bestellten.
Wir hatten keine fixe Reiseroute geplant, sondern alles nur so ungefähr ins Auge gefasst.
Während des Abendessens planten wir dann die nächste Route entlang der Küste von Ballyconneely nach Galway und eine Besichtigung der Cliffs of Moher, durch Limerick bis Glin.

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An wirklich engen und schlechten Straßen entlang fuhren wir unsere ersten Kilometer.
Es war unglaublich welch tolle buchte wir zu sehen bekamen und immer wieder hielten wir an um ein Foto zu machen.
Auch in den kleinen Städten war es immer wieder so interessant dass wir nur wenige hundert Meter weit kamen und wieder Halt machen mussten um die Kameras auszupacken.
Im Prinzip muss man in Irland nicht planen, denn es ist eigentlich egal wohin man fährt, es gibt immer etwas interessantes zu entdecken. Dieses Land ist einfach ein Wahnsinn.
Die nächste größere Stadt war Galway, sehr schön und interessant, aber uns begeisterten mehr die kleinen idyllischen Orte dieser Insel. Wer das Nachtleben erleben möchte, dem sei aber Cork, Galway und Dublin ans Herz gelegt.
Gemütliche Pubs findet man aber in FAST jedem Dorf.

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Auf dem Weg zu den Cliffs of Moher kamen wir an der Hazel Mountain Chocolate Manufaktur vorbei wo wir natürlich Halt machten und einige Kostproben für die Frauen in unserer Familie eingekauft hatten.
Der Sturm, der ja bereits einige Tage zuvor in Nordirland drei der Bäume von The dark Hedges hat entwurzeln lassen, tobte noch immer und unser Auto wurde immer wieder arg durchgebeutelt. Besonders wenn wir in der Nähe des Wasser entlang fuhren.

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Als wir zum Parkplatz bei den Cliffs of Moher angekommen waren, sahen wir ein Schild dass wegen dem Sturm alles gesperrt ist.
Trotzdem beschlossen wir dass wir stehen bleiben und die einmalige Gelegenheit wahr nehmen wollten.
Kaum aus dem Auto ausgestiegen erfasste mich aber eine Windböhe und versetzte mich gleich um 20 Meter.
Nachdem wir uns angezogen und einige Schritte gemacht hatten, beschlossen wir aber den Weg nicht fort zu setzen und mussten schweren Herzens auf die Cliffs verzichten.
Es war einfach zu gefährlich.

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Wir haben uns mit dem Auto noch eine Weile in der Nähe aufgehalten in der Hoffnung dass sich der Wind vielleicht noch etwas legt.
Aber es nützte nichts und wir mussten unseren Weg fortsetzen.
Es müssen ja auch nicht unbedingt Klippen sein, auch schöne Strände hat die Insel in großen Mengen zu bieten. 😉
Entlang der Straßen passiert man viele Orte mit alten Bauwerken, Castles und Parks an jeder Ecke des Landes sind für Liebhaber alter Gemäuer ein Traum.
Hobbyfotografen bekommen kaum den Finger vom Auslöser.

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Aber genug geträumt, weiter mit der Reise…
Durch die Stadt Limerick sind wir nur durchgefahren, unser Ziel war Glin, und dann weiter an den Küsten zur Dingle Halbinsel.
Zwar könnte man auch hier eine schnellere Straße nehmen, aber das wollten wir nicht, da wir so viel wie nur möglich von der tollen Landschaft mitnehmen wollten.
Auf der Dingle Halbinsel gibt es auch Berge die an die 1000m hoch sind und auf denen zu der Zeit (Februar) zum Teil Schnee lag.
Wir fuhren von der Westseit über die Berge, durch eine traumhafte Gegend.
Kommt man in die kleine Stadt Dingle ist man zunächst etwas überrascht wie klein das Städchen eigentlich ist.
Geplant hatten wir hier eine Whale und Dolphin Watching Tour so wie die Besichtigung einer Mikrobrauerei.

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Was wir nicht wussten, es gab eine Winterpause und die Saison begann erst wieder ab 1. März. 😦  Das war wirklich schade, denn auf die Wal Tour habe ich mich, in der Hoffnung auch wirklich einen Wahl zu sehen gefreut.
Nach den Cliffs of Moher war das der zweite Ausfall einer Hauptattraktion innerhalb weniger Tagen.

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Eigentlich wollten wir den Ring of Kerry weil es Februar war auslassen. Da wir nun aber einiges an Zeit zur Verfügung hatten, beschlossen wir diese Tour nun doch zu machen.
Es war wie erwartet aber zu dieser Jahreszeit so gar nicht wirklich interessant.
Traumhafte Buchten, schöne Streckenabschnitte, aber dafür dass der Abschnitt als der angeblich schönste der Insel gilt, hat es uns nicht wirklich ein Jubeln entlockt.

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Ganz anders würde das sicher aussehen wäre es April oder Mai wenn die Pflanzen der Insel zu blühen beginnen.
Der Zufall oder ein falsch programmiertes Navi bescherte uns aber dennoch einen traumhaften Tagesabschluss.
Das Navi leitete uns von der Straße ab und wir fuhren auf einen Berg. Die Straße wurde immer enger und enger.
Irgendwann fuhren wir auf einen Feldweg und hatten keine Möglichkeit mehr zu wenden. Das Navi schickte uns aber weiter gerade aus, also fuhren wir auch den abenteuerlichen Weg, bis wir nach ca 20 Minuten wieder auf  eine normale Straße kamen. (Zumindest für Irische Verhältnisse, bei uns wäre es noch immer ein Feldweg).
Als wir einen Wegweise nach Killarney entdeckten, waren wir auch sicher wirklich auf dem richtigen Weg zu sein.

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Wir fuhren von einem Berg hinab durch den Killarney national Park in Richtung der Stadt Killarney und es war einfach traumhaft.
Im Rückspiegel begann die Sonne langsam unter zu gehen, was sich in einer goldfarbenen Lichtstimmung die sich über den Nationalpark legte auswirkte.
Einfach traumhaft.

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Sofort hielten wir an und zückten unsere Kameras um etwa 30 Minuten lang dieses Schauspiel auf unseren Speicherkarten fest zu halten, bevor wir dann in der Stadt ein sehr gutes Pub besuchten um uns zu stärken.

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Alleine in diesem National Park könnte man einige Tage mit der Kamera verbringen und auch für Leute die gerne wandern, kann ich diese Location empfehlen.
Nahe dem Dorf Blarney, in der nähe von Cork befindet sich das Blarney Castle, dessen erster Steinbau wohl ca 1210 erbaut wurde und später neu oder umgebaut wurde.

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An der Außenseite des Turm befindet sich der Stein der Sprachgewandheit und derjenige der den Stein auf dem Rücken,  im Freien hängend von unten küsst, erlangt dadurch Sprachgewandheit.

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Um die Burg herum befindet sich eine sehr schöner, große Gartenanlage mit einem Hexenkreis, einem Druidengarten, einem Wasserfall und vielen Steinaufbauten.
Auch hier sollte man sich einige Stunden zeit nehmen um diesen in Ruhe anzusehen.
Gleich neben dem Castle gibt es auch einen Giftgarten.
Cork ist eine moderne Stadt, die wir aber auch nur kurz besichtigten und wir dann eine kleine Pause machten.
Das eigentliche Ziel an diesem Tag war dann Midleton, wo wir bereits kurz nach Mittag im Hotel eincheckten.

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Dann machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Jamesons Distillery bei der wir an einer Führung durch die Brennerei und im Anschluß einer Whiskey Verkostung teilgenommen haben.
Sehr interessant und lecker Whiskey, der uns noch dazu bewogen hat, unseren männlichen Freunden eine kleine Kostprobe mitzunehmen.
So torkelten wir dann in unser Hotel um nüchtern und ausgeschlafen den nächsten Reiseabschnitt in Angriff zu nehmen.

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The Rock of Cashel befindet sich auf einem 65m „Berg“ und ist ein Monument irischer Geschichte
Im Altertum galt the Rock of Cashel als Sitz von Geistern und Feen.
Leider war alles eingerüstet, so dass wir beschlossen nur einige Fotos von außen zu machen und uns den Eintritt und die Zeit zu sparen da Fotos ohne Gerüst sowieso nicht möglich waren.

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Wieder einmal planten wir um und beschlossen als nächstes zum Rock of Dunamase, einer Ansammlung von Ruinen zu fahren.
Freunde von Ruinen und alten Mauern haben mit dieser Location sicher ihre Freude.
Sehr interessant anzusehen stammen die Fragmente zum Großteil aus dem 13. Jahrhundert und auf 150m Höhe hat man auch einen tollen Ausblick.
Wir wollten dann noch einen Nationalpark machen und fuhren an die Ostküste der Insel.
Via Arklow und Wicklow fuhren wir in einen höher gelegenen Nationalpark, den Wicklow Mountains National Park.

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Hier waren Wald und Berge im Mittelpunk. Ganz oben angekommen begann es zu schneien und wir fuhren mit unseren Allwetter Reifen durch den Schnee.
Christoph musste dann unbedingt noch einen kleinen Schneemann bauen und ich zumindest für einige Stunden „verewigen“ 😉
Ein nettes Plätzchen ist auch Hollywood etwas südwestlich von Dublin.
Wir bezogen für zwei Nächte etwas außerhalb von Dublin unser letztes B&B, wo wir die Rundreise ausklingen haben lassen.

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Eine kleine Rundfahrt durch Dublin und natürlich der Pflichtbesuch im Storehouse  so wie der Führung bei Guinness rundeten den Aufenthalt ab.

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Natürlich ist bei Guinness alles auf Werbung aufgebaut wie bei eigentlich allen Unternehmen die Führungen anbieten.
Man kann sein Bier selbst zapfen und bekommt Einblick in die Geschichte und den Brauprozess.

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Man sollte den besuch bei Guinness auf jeden Fall bei einem Dublin Aufenthalt einplanen.

Unser Fazit:
Sowohl Irland und Nordirland sind sehr empfehlenswert und wir werden die Insel sehr sicher nochmals besuchen.
Wenn man Nordirland und auch Irland besuchen möchte, sollte man auf jeden Fall MINDESTENS 14 Tage einplanen und das ist dann bereits sehr stressig.
Ich würde 5 Tage für Nordirland und 10 Tage für Irland empfehlen.
Das fahren mit dem Mietauto bei Linksverkehr stelle zumindest bei uns gar kein Problem dar, davor braucht man sich nicht zu fürchten.
Mietwagen in Irland sind im Vergleich mit anderen Ländern sehr günstig.
Man sollte aber prinzipiell mit viel mehr Fahrzeit rechnen als man das gewohnt ist.
Einen 50km/h Schnitt schafft man selten da die Straßen eng sind und man auch immer wieder stehen bleibt um die Gegend anzusehen.

Man kann in Hotels als auch in B&B übernachten. Bei den B&B kommt man halt mit den Vermietern ins Gespräch und bekommt immer wieder tolle Tipps.
Wir sind im Schnitt zu zweit mit unter 80€ pro Übernachtung ausgekommen, haben ca 1:1 in B&B und in Hotels übernachtet.
Gebucht haben wir immer unterwegs über das Internet da wir ja nicht wussten wohin es uns trieb und wie weit wir kommen.

Mittags haben wir meistens nur in einem Imbiss oder Supermarkt eine Kleinigkeit gegessen und am Abend haben wir dann etwas anständiges in einem der vielen Pubs gegessen.

Videos zu dieser Reise auf YouTube:
Irland
Nordirland

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AKT Unterwasser Workshop & Grill

Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Workshop für Unterwasser Fotografie in meinem Pool geben.
Doch dieses mal soll das etwas besonderes werden.
Neben den Shootings am Tag, wollen wir auch ein NACHT Unterwasser Shooting machen, wir wollen grillen und Fotos sollen nicht nur im Wasser, sondern auch außerhalb des Pools gemacht werden können.

Der WS soll für maximal vier Teilnehmer über den ganzen Tag gehen (jeder fotografiert einzeln oder maximal zu zweit) und nach dem Shooting gibt es eine Grillerei und Plauderei über Fotografie und was uns so einfällt.
Zum Abschluss wollen wir dann nochmal in den Pool um Nacht Unterwasserfotos zu machen.
Wer da nicht dabei ist, ist selbst Schuld !!! 😉

Zielgruppe: Anfänger / Fortgeschrittene / Profis

Termin1:  15.7.2016 10-22  Uhr

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Ort: 2273 Hohenau / NÖ
Preis: 199.- Euro/Teilakt  incl aller Speisen und Getränke
Max. Teiln.: 4 pro Termin
Referent: Robert Gaida

Dieses mal Die meisten Leute kennen ja meine Unterwasserfotos.
2007 waren meine ersten Versuche in der Unterwassermodellfotografie und 2008 habe ich begonnen einen Pool aufzubauen wie ein Studio.

Für alle, die so einen besonderen Workshop einmal mit machen möchten, bietet sich in diesem Sommer die exklusive Gelegenheit dazu.
In meinem 10x4m Pool geht es nach ein wenig Theorie und Einweisung zum Tauchen für Model und Fotografen so richtig zur Sache.

Für diesen Workshop stehen nur maximal 4 Plätze pro zur Verfügung, so bekommt jeder genügend Zeit um seine ganz persönlichen Fotos zu schießen.
Jeder fotografiert EINZELN und kann seine Ideen umsetzen.
Ich bin mit im Pool und gebe gerne Tipps und helfe weiter.
Es sind mehrere Durchgänge geplant.
Es wird also dieses mal komplett anders als sonst, also etwas ganz besonderes !!!

Das Unterwasserequipment kann natürlich bei mir GRATIS ausgeliehen werden.

Vorkentnisse zum Tauchen sind nicht notwendig.

Wenn möglich bitte die Unterwasserausrüstung mitbringen.
Spiegelreflexkamera, Unterwassergehäuse (wenn vorhanden) Laptop.

Zwischendurch zeige ich noch wie ich meine Fotos bearbeite.

Wer eine günstige Übernachtungsmöglichkeit such, dem kann geholfen werden 😉
(schnell sein, nur eine begrenzte Zimmeranzahl)

Informationen gebe ich gerne am Telefon 069911069766

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Inhalt des Workshops:
Einführung in die Unterwasserfotografie
Das richtige Equipment
Licht unter Wasser
Aviable Light oder Blitztz? Vor und Nachteile
Reflektionen
Blende/Belichtungszeit
Filter / Chromatische Aberation
Posing im Wasser, die Unterschiede
Mehrere Durchgänge im Wasser und außerhalb am Pool
NACHT Unterwassershooting
Speisen und Getränke
Bildbearbeitung

Leistungen:
Benützungsgebühr des Pools
Organisation und Betreuung
Modelhonorat inkl Bildrechte für nicht kommerzielle Nutzungsrechte
Benützung des Leihequipments
Speisen und Getränke

Maximal 4 Teilnehmer, jeder Teilnehmer fotografiert alleine
Die Teilnahmegebühr beträgt 199€

Unser Model:
Ich habe in den letzten Jahren bereits 4x mit ihr Unterwassershootings gemacht und sie beherrscht das Posing in diesem Element ausgezeichnet.
Darum freue ich mich dass ich die dieses Jahr als Model gewinnen konnte.

Rückschau auf 2016 und Ausblick auf 2017

Das abgelaufene Jahr war wieder mal ein aufregendes Jahr.
Es gab tolle und aufregende Jobs im B2B Bereich, Hochzeiten, Flugaufnahmen und Privatfotoshootings.
Es gab einige Workshops wie den Models and Plane Workshops, den Unterwasserworkshops, Studioworkshops und den Workshops und Fotoreisen in Venedig.
Auch einige Reisen habe ich in den letzten Monaten machen dürfen.
Dabei habe ich Länder wie Irland (Rundfahrt), Nordirland (Locations von Games of Thrones), Spanien (Mallorca), Italien (Venedig, Rom und Turin), Tschechien und Deutschland (München, Dresden, Ingolstadt, Köln, Düsseldorf, Berlin) besucht.
Vielen Dank an alle, die mich dabei begleitet haben.
Ein großer Dank an jene Models und Visa die mich bei meinen Jobs und bei meinen Workshops unterstützt haben.

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Besonderen Dank gilt aber jenen, die sich bei meinen freien Arbeiten „bewerben“ oft ohne genau zu wissen was es wird weil ich im Vorlauf selten etwas verrate 😉
Danke an alle, die mich bei meinen Vorhaben unterstützt haben und mir mit Rat und Tat geholfen haben.

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Allen voran meinen Kumpel „Siggi“ Vítězslav Laucký der immer dabei ist und sich oft im Vorlauf um organisatorisches kümmert.
Außerdem Anton Janka, der ohne mit der Wimper zu zucken bereit ist hunderte Kilometer für mich runter zu spulen nur um mir etwas zu besorgen.

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Wenn man so viel unterwegs ist, funktioniert eine Beziehung nur mit einer Partnerin die Verständnis, Geduld und Vertrauen mitbringt.
Ich weiß es ist nicht einfach wenn ich oft einige Tage mit Models unterwegs bin, aber es ist auch schön wenn man dabei kein schlechtes Gewissen haben muss, weil man  weiß dass man eine Partnerin hat, der bewusst ist wie sowas abläuft und sich keine Horrorgeschichten in ihrem Kopf zusammenspinnt.
Danke dafür liebe Ulli. (die übrigens auch viele tolle Fotos gemacht hat)

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Auch mein Sohn hat mich dieses Jahr oft unterstützt und hat sogar selbst die Kamera in die Hand genommen wobei er sein Talent bewiesen hat.Auch bei meinen Workshopteilnehmern möchte ich mich natürlich herzlichst bedanken dass sie dabei gewesen sind und hoffe dass wir uns 2017 wieder bei einem der sicher interessanten Workshops oder Reisen sehen.
So schließe ich das Jahr 2016 mit positiven Erinnerungen ab.


Was tut sich 2017
Einiges habe ich bereits fix geplant, einiges habe ich im Hinterkopf, aber alles werde ich nicht umsetzen können, da es an der Zeit mangeln wird.
Zu Beginn des Jahres geht es für mich wieder nach Venedig um danach fast direkt ist Krankenhaus zu gehen.
Eine kleine OP steht an, die mich dann leider für ca 2 Monate außer Gefecht setzt da ich nichts heben darf für längere Zeit.
Aus diesem Grund ist leider auch die GOT Tour ausgefallen die für Ende Februar geplant war.
Im März sollte es dann einigermaßen gehen, aber da möchte und kann ich nichts planen aus heutiger Sicht.
Die Monate April bis Ende Juni halte ich mir für berufliche Vorhaben frei und im Juli ist bereits ein Unterwasser Workshop fix.
Geplant für den Herbst sind eine Woche Aktworkshop in Kroatien in einer abgelegenen Villa und eine Woche in der Toscana wobei ich da noch nicht sicher bin ob das auch etwas mit Models wird oder eher eine Reisefotografie Woche mit Landschaftsbildern.
Irgendwann werde ich mit Sicherheit auch ein verlängertes Wochenende in meiner zweiten Heimat, in Venedig anbieten (ziemlich sicher im November).
Dieses Jahr aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen und 2017 fix nachgeholt wird ein Wochenende im Dezember in Prag.
Nun wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2017.
Vor allem wünsche ich aber Gesundheit für Euch und euren Angehörigen, denn diese ist letztendlich doch unser wichtigstes Gut.

Workshop Models & Planes

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Im letzten Jahr habe ich durch Zufall im Internet ein nettes kleines Flugzeugmuseum in Tschechien gefunden.
Einige Tage später machte ich mich mit Sigi auf den Weg um mir ein persönliches Bild zu machen.
Zuerst einmal fuhren wir daran vorbei, denn das Museum ist gar nicht so leicht zu finden.
Ein kleines Häuschen am Eingang, der Portier/Kassier oder wie auch immer, gab uns die Eintrittskarten und brummte dabei wie die besten Grantler in Prag.
Wir machten uns also auf und sahen uns die Flugzeuge an.
Es waren durchwegs Objekte aus dem 2. Weltkrieg.
Transportmaschinen, Jäger, Aufklärer, Bomber…

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Zum Großteil waren alle Flugzeuge und ein Hubschrauber in recht gutem Zustand und ich machte einige Fotos.
Wir beschlossen spontan an dieser Location für das Folgejahr einen Fotoworkshop da zu veranstalten wenn es möglich wäre.
Also rein zum „Grantler“ und mal nachgefragt ob es möglich wäre und die Bedingungen abzuklären.
Er war dann aber sehr nett und freundlich und gab uns eine Nummer vom „Chef“ und Siggi übernahm dann in den nächsten Tagen das klären der wichtigsten Fragen.


Als Models konnte ich Raffaela und Jaqueline gewinnen und mit Karla stand eine professionelle Visa zur Seite.
Der Termin war dann auch schnell ausgebucht.

Das Wetter spielte auch gut mit, es gab Sonnenschein und der Wind war nicht so stark dass ich Angst haben musste dass er uns die Models von den Tragflächen fegt.
Treffpunkt war bei mir Zuhause wo die Teilnehmer noch einen Kaffee bekamen und alles an Equipment in den Bus gelten wurde.
Siggi und Karla stießen in Breclav zu uns.
Bei den Flugzeugen angekommen, ging es gleich ans Werk.
Ich ging mit den Teilnehmern auf eine kleine Inspektionsrunde währenddessen die Models geschminkt wurden.
Dann erklärte ich kurz den Ablauf und gab zur Einführung einige Tipps zur Lichtgestaltung und zu den Blitzen.
Gemeinsam mit den Teilnehmern, die in zwei 3er Gruppen geteilt wurden, suchten wir dann das Outfit für die Models aus.

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In der Zeit in der sich die Models umgezogen haben, haben wir die Blitze aufgebaut und schon konnte es los gehen.
Bei der ersten Location war ich noch mit Rat und Tat bei meinen Teilnehmern, bei den weiteren Locations ging ich nur noch zwischen den Gruppen hin und her und war, wenn es Fragen gab behilflich.
Zwischendurch gab es immer wieder kleinere Teambesprechungen in der Zeit in der die Models das Outfit wechselten.
Am späten Nachmittag machten wir uns dann auf dem Rückweg, bei dem wir, weil wir durchgearbeitet haben noch gut essen gingen.
Einige Teilnehmer, die eine weite Rückreise hatten, waren dann leider nichtmehr dabei.
Die Ergebnisse der Teilnehmer konnten sich dann durch die Bank sehen lassen und ich denke alle waren sehr zufrieden.
Es war auf jeden Fall eine tolle Location mit der einzigen Einschränkung, dass bereits um 17 Uhr das Gelände geschlossen wird.
Bei Sonnenuntergang und ohne weitere Museumsbesucher würde ich dort unheimlich gerne mal noch einige Fotos schießen.

 

Frohe Weihnachten und wie es bei mir weiter geht…

Es ist lange nichts passiert hier im Blog.
Mich darauf herauszureden dass ich keine Zeit hatte, wäre nur die Halbwahrheit.
Die letzten drei Jahre waren sehr stressig für mich und besonders die letzten 6 Monate extrem stressig.
Keine Arbeitswoche ging bei mir unter 70 Arbeitsstunden vorbei.
Das ist auf Dauer gesehen sehr anstrengend und geht auch auf die Gesundheit.
Meine Ernährung besteht seit drei Jahren fast ausschließlich aus Fastfood und die Bewegung blieb ebenfalls auf der Strecke.
Meine Augen machten Probleme und ich fühlte mich mehr und mehr ausgelaugt. Ich machte mir Gedanken ob ich dem Burnout nicht nahe bin.
Auch die Art zu fotografieren wie ich es in den letzten Monaten betrieben habe, erfüllte mich nicht.
Diese 08/15 „Fließbandfotografie“ ist nicht das was mir unter einem kreativen Beruf vorstelle. Ich musste feststellen dass ich viel lieber anspruchsvolle Auftragsarbeiten machen möchte als beim Preisdumping beim Kinderknipsen mitzumachen.
Dazu kam dass in meinem Umfeld einiges passierte dass mich dazu bewogen hat nachzudenken und in weiterer Folge einen Entschluss zu fassen.
Ich werde die Notbremse ziehen und mit Ende Dezember aus dem Studio aussteigen.
Das Studio geht gut und ich war immer gut gebucht.
Auch mit meinem Studiopartner Thomas Hantke, gab es keine nenneswerten Probleme.
Klar gab es Auffassungunterschiede, diese gibt es aber in der besten Ehe.
Es gab aber in den drei Jahren keinen einzigen Streit zwischen uns, das möchte ich hier auch festhalten weil immer wieder von außen versucht wurde da etwas hinein zu bringen.
Thomas bleibt im Studio und ich bin sicher er wird das weiterhin toll machen und empfehle ihn an dieser Stelle weiter.

Ich werde natürlich NICHT aufhören zu fotografieren, nur werde ich andere Bereiche abdecken.
Passfotos, Bewerbungsfotos und Ähnliches werde ich nur noch in Ausnahmefällen machen.
Familienfotos, Portraitserien und Hochzeitsfotos mache ich weiterhin. aber auch hier geht Qualität vor Quantität.
Wer außergewöhnliche Fotos haben möchte die abseits vom alltäglichen sind, ist bei mir in guten Händen.
Sonst werde ich mich eher der Industrie- und Business- Fotografie widmen.

Ansruchsvolle Fotoworkshops runden mein Vorhaben ab.
Natürlich möchte ich auch hier wieder mehr schreiben und Berichte, Tests und Informationen veröffentlichen.

In erster Linie möchte ich aber wieder mehr Freizeit haben und für meine Familie da sein, sowie Zeit mit Hobbys verbringen.
Geld zu verdienen ist das eine, aber die Gesundheit und die Familie das andere.

Heute, am heiligen Abend, wünsche ich Euch ein frohes und besinnliches Fest im kreise der Familie und viel Glück und Erfolg im bald beginnenden neuen Jahr.

Paris – Tipps Teil 2

Ein Besuch auf die Seine Insel zur Kathedrale Notre-Dame bedeuteten 18 Kilometer Fußmarsch.
Es war einfach herrlich so durch die engen Gassen zu gehen und Paris abseits des Tourismus zu erkunden.
Insgesamt bin ich so an die 35Km durch Paris GEGANGEN und kann das nur empfehlen auch mal einige Kilometer eine Stadt zu Fuß zu erkunden.
Es war wirklich Glück dass an dem Tag nicht so viel los war und man keine Wartezeit hatte um in die Kathedrale hinein zu kommen.
Sehr beeindruckend auch wenn ich so ganz und gar nicht der typische Kirchentourist bin, aber Notre Dame muss man einfach mal von innen gesehen haben und ich war bereits einige male in Paris und noch nie habe ich die Kathedrale von innen gesehen.
Diesmal habe ich die Gunst der Stunde genützt da nicht allzu viel los war.
Man hat mich auch nicht mit Quasimodo verwechselt 😉

Kathedrale Notre Damen

Kathedrale Notre Damen

Die Kathedrale Notre Dame . Eine von vielen tollen Innenansichten.

Die Kathedrale Notre Dame . Eine von vielen tollen Innenansichten.

Notre Dame sah ich übrigens fast jeden Tag, an den anderen Tagen aber nur vom Auto oder Bus aus.
Auch im Louvre (früher mal ein Königspalast) war nicht allzu viel los, es hat sich also bezahlt gemacht im März zu fliegen, zumal mit bis über 20 Grad wirklich tolles Wetter war.
Wer allerdings ein so mächtiges Museum (angeblich das größte der Welt) ansehen möchte, sollte schon mal allermindestens einen ganzen Tag dafür einplanen.
Vor dem Bildnis der „Mona Lisa“ die übliche Menschentraube, sehr interessant, die Ägyptische Sammlung.
Hat man nur ein Wochenende in Paris, besser Louvre nur mal vom Innenhof mal ansehen, die Ausstellungen schafft man unmöglich in wenigen Stunden, hier kann man TAGE verbringen und hat nicht alles gesehen.

Louvre in Paris

Louvre in Paris

Jetzt kommen wir mal zu einem wichtigen Thema, der angeblichen Unfreundlichkeit der Franzosen.
Das letzte mal war ich vor 15 Jahren in Paris und da war es wirklich so, dass man an besten schnell erwähnte dass man aus Österreich kommt und nicht aus Deutschland.
In der Tat war da ein Unterschied in der Freundlichkeit zu merken.
Dieses mal war das aber gar nicht mehr der Fall. Kein einziges mal musste ich anmerken aus Österreich zu kommen.
Die Zeiten haben sich geändert und die Generationen haben gewechselt, der Einmarsch der deutschen Truppen ist für die jungen Franzosen kein Thema mehr.
Ebenfalls kein Problem gab es mit der englischen Sprache.
Deutsch ist gar kein Thema, diese Sprache existiert in Paris nicht, aber auf englisch gab es weder in einem Cafe, noch in einem Restaurant Probleme, nur eine ältere Dame in der Bäckerei ums Eck sah lieber auf meine Finger die ihr zeigten was ich wollte ,)
Cafes  gibt es auch in Hülle und Fülle.
Einige sehr bekannte habe ich aufgesucht. Lokale in denen vor ca 100 Jahren berühmte Schriftsteller und Maler ein und aus gingen.
Zum Teil haben diese Lokale noch ihren alten Flair und man fühlt sich in die Vergangenheit zurück gesetzt.

Eines von vielen Künstler Café´s in Paris

Eines von vielen Künstler Café´s in Paris

Wo wir schon bei den Lokalen sind, bei uns undenkbar, ist es in Paris normal dass es nur gemischte WC´s gibt. In den meisten Lokalen sogar nur eines und da kann es schon mal sein, dass man sich anstellen muss…
Dass die Franzosen viel auf gutes essen halten, merkt man auch daran dass es nur sehr wenige FastFood Lokale gibt.
Stolpert man in Wien fast an jeder Ecke über einen McDonalds, Burger King oder KFC, so sind diese Lokale sehr rar in Paris.
Dafür bekommt man überall lecker gefüllte Baguettes und Crepes (fast täglich wanderte einer mit Nutella gefüllt in meinen Magen).
Essen ist überhaupt so eine Leidenschaft der Franzosen.
Auf Frühstück legen die Franzosen gar keinen Wert, zu Mittag wird eher nur eine Kleinigkeit gegessen aber das Abendessen wird ähnlich wie in Italien sehr spät zu sich genommen und dann ausgibig zelebriert.
Die Preise für die Speisen halten sich in Grenzen, für ein echt leckeres Steak habe ich 18 Euro bezahlt, ein Preis zu dem man in Wien erstmal ein so tolles Steak finden muss.

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Teuer sind aber Bier und Wein.
4,8€ für ein kleines und 7,40€ für ein großes Bier sind doch recht ordentlich.
1/8 Wein zu 6€ sind auch nicht zu verachten. Der Preis für Wasser ist OK.

Über den Spritpreis jammere ich auch nicht mehr, unter 1,659 habe ich für Diesel nichts gesehen.

Wenn das Wetter so schön ist und die Abende nicht eiskalt, dann sind nächtliche Spaziergänge ein absoluter Hit.
Wer auf tolle Beleuchtung steht sollte keinesfalls die Kamera vergessen und wenn Sie wissen möchten, wie man diese für Nachtaufnahmen einstellt, können Sie mich ja fragen oder einen Kurs besuchen.
Paris, auf jeden Fall eine Reise wert.

Und dann gibt es ja noch diese unheimlich gut aussehenden Pariserinnen, aber das ist ein ganz anderes Thema ;)))

Der Eifelturm

Der Eifelturm

Kannst Du mir ein gutes buch empfehlen?

Heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen,

Eines gleich vorweg.
Kein Buch kann die praktischen Erfahrungen ersetzen. Es gibt zuhauf Fotografen, die ein buch nach dem anderen verschlingen, Theoretisch alles wissen, dies aber niemals in die Praxis umsetzen weil sie das Wichtigste nicht machen, FOTOGRAFIEREN.

Wer heute eine Spiegelreflexkamera kauft, bekommt zumeist ein kleines Heftchen mit das die Gebrauchsanweisung darstellt.
In diesem dann der Hinweis dass man die gesamte Gebrauchsanweisung downloaden kann und den Link dazu.
Leider lesen die meisten nichtmal das dünne Buch und das ist ein Fehler !!! Ich kann nur empfehlen alles zu lesen!
Am besten bei Seite eins anfangen, lesen und alles gleich ausprobieren, auch Sachen die man meint sowieso zu kennen.
Erstens schadet es nicht es zu wiederholen, zweitens ertappt man sich immer wieder dabei doch schon einiges vergessen zu haben.
Viele sind der Meinung sie müssen sich jetzt ein spezielles Buch für die jeweilige Kamera kaufen.
Ich persönlich halte davon gar nichts, denn 90% vom Inhalt in diesen Büchern steht genau so in der Beschreibung die man downloaden kann und das GRATIS.

Als ich vor 35 Jahren intensiv begonnen habe zu fotografieren gab es in den Trafiken eine Serie von Heften. Jede Woche ein Heft. Immer mit neuen Informationen über Technik, Arbeitsweise und kreativen Ideen.
Jeden Montag war ich einer der ersten in der Trafik und ich habe diese Hefte regelrecht verschlungen.
So gut wie alles habe ich auch ausprobiert und versucht umzusetzen.
Es nützen einen nämlich auch keine 100 noch so tolle Bücher, wenn man das Gelesene dann nicht auch in die Praxis umsetzt.

Also in erster Linie nehmt Eure Kamera und geht hinaus, macht Fotos, probiert aus und lernt aus der Praxis. Diese ist durch kein noch so gutes Buch zu ersetzen.

„Die große Fotoschule“
Digitale Fotopraxis von Christian Westphalen
Bild
Alles zur Digitalfotografie:
• Die digitale Kamera
• Das digitale Bild
• Objektivgüte einschätzen
• Scharfstellen und Autofokus
• Licht und Belichtung
• Fotografieren mit Blitz
• Schärfentiefe und Blende
• Schwarzweißfotografie
• Motive sehen und umsetzen
• RAW-Format nutzen
• Im Studio fotografieren
• HDR und Mehrfachbelichtungen
• Farben und Formen einsetzen
• Farbmanagement

Das Buch „Die große Fotoschule“ ist ein hervorragendes Werk sowohl für Einsteiger als auch für den fortgeschrittenen Anwender.
Es eignet sich sehr gut zum Nachschlagen einzelner Themen und zum Erlernen von Grundwissen.
Es werden neben Belichtung, Schärfe, Farbe und Blitzen auch alle wichtigen Teile der Ausrüstung besprochen.
Tipps zur Motivgestaltung runden dieses 600 Seiten umfassende Buch ab.
Mit dabei ist noch eine DVD mit Beispielbildern, Software- Testverionen u.v.m.

Ein absolute Empfehlung von mir !!!