Reisebericht Nordirland

Wenn ich eine Reise plane, befasst ich mich meistens vorher sehr intensiv mit dem Reiseziel. (außer es handelt sich um Badeurlaub, dann ist es eh egal)
Gemeinsam mit meinem Sohn planten wir eine Reise nach Irland.
Der ursprüngliche Plan war eine kleine Rundreise mit dem Mietauto, übernachten in B&B und einfach die Natur ansehen.

Schnell war klar, dass Guinness ein muss ist, Cliffs of Moher war auch klar.
Pub Besuche, Nationalparks und evtl eine Bootsfahrt.
Die anberaumte Zeit war 14 Tage.

Es kam aber alles ganz anders.
Zuerst hat mein Sohn Christoph die Reise um 2 Tage gekürzt da er früher arbeiten musste und dann habe ich um einen Tag nach hinten schieben müssen.
Ebenfalls aus Arbeitstechnischen Gründen.
So blieben uns also 11 Tage um einmal um Irland herum zu fahren.
Von Nordirland hat man uns abgeraten.
Ich weiß gar nicht mehr wer mir das gesagt hat, aber Nordirland ist nicht besonderes und die Leute sind nicht so freundlich wie in Irland. Außerdem gab es da ja noch den Bürgerkrieg der ein flaues Gefühl in der Magengegend beschert.
Flug und Mietwagen habe ich auch gleich gebucht.
Doch bei meinen Recherchen im Internet stieß ich dann unter anderen auch auf Fotos der Locations von Game of Thrones.
Als Fotograf schlägt da das Herz natürlich sofort um einige Schläge schneller und schnell war klar, Nordirland ist ein MUSS und der Reiseplan wurde über den Haufen geworfen.
Der Flug war gleich, wir landen in Dublin, fahren dann mit dem Auto nach Nordirland fertig.
Irgendwann kam es mir dann, dass das eventuell nichtmal so einfach ist, denn es ist ja ein Grenzübertritt und das möchten nicht alle Autovermieter.
Bevor ich da hin und her schreibe, dachte ich, rufe ich da mal an.
Alles kein Problem, wenn ich 30€ Aufpreis bezahle, bin ich auch in Nordirland versichert, das soll ich dann direkt am Schalter machen, wenn ich das Auto abhole.

Also plante ich mal die ersten Tage für Nordirland und buchte auch die B&B für die ersten beiden Nächte. Die weitere Route wollten wir offen lassen und sehen wo es uns hin treibt.
Via Booking.com kann man ja immer eine Bleibe suchen.nordirlandtitel

Zeitig Früh brachte ein Freund uns nach Wien zum Flughafen und wir hoben ab in eine andere Welt mit einer ganz anderen Sprache. So landeten wir in Frankfurt 😉
Vor Frankfurt aus ging es dann aber wirklich nach Dublin.
Beide Flüge waren unspektakulär und dauerten jeweils knapp über eine Stunde.
Der Flughafen in Dublin ist nicht so riesig dass wir den Mietwagenanbieter Sixt schnell gefunden hatten.
Die Formalitäten waren schnell erledigt und wir wurden zu einem kleinen Bus geschickt, der uns dann zu unseren Mietwagen brachte.
Ein Renault (das Model gibt es bei uns nicht) der ganz neu war stand für uns breit.
Generell buche ich voll zu voll und keinen Selbstbehalt. Trotzdem gingen wir um das Auto herum, aber da war nicht ein kleiner Kratzer zu sehen.
Also Navi programmieren und alle Schalter durchprobieren, bevor es auf die Autobahn ging.
Das Linksfahren war eigentlich nicht wirklich ein Problem und warum alle Panik hatten in einen Kreisverkehr zu fahren verstand ich nicht.
Schon eher musste ich nach einem Abbiegevorgang bewusst aufpassen mich richtig einzuordnen und nicht die falsche Spur zu erwischen.
Aber alles halb so wild.
So fuhren wir auf der Autobahn Richtung Newcastle in Nordirland wo wir am nächsten Tag den Tollymore Forrest Park besuchen wollten.
Bei typisch irischen Wetter bekamen wir die ersten Eindrücke wie Irland so ist.
Regen, Sonne, viel Grün, Schafe und „alte Steine“
Wo auch immer man hin sah, überall gab es etwas interessantes zu sehen.
Irgendwann gab es eine Mautstelle bei der wir 2€ bezahlen mussten.
Einen richtigen Grenzübergang haben wir nicht mitbekommen.
Irgendwann wurde uns bewusst, dass wir ja in Großbritannien sind und da mit Pfund zahlen mussten.
Lange hielten wir Ausschau nach einem Bankomaten, fanden aber keinen.
Also wir bei einem Supermarkt anhielten um uns etwas zu essen zu kaufen und ich eben mit Bankomat oder Kreditkarte bezahlen wollte, entdeckten wir an der angeschlossenen Tankstelle einen Bankomaten.
Später haben wir festgestellt, dass bei den meisten Tankstellen ein Bankomat angebracht war.
Auf typisch engen Straßen, die bei uns einen besserer Feldweg darstellen würden erreichten wir irgendwann Newcastle und auf dem Weg in das B&B entdeckten wir auch gleich den Eingang zum Natur und Wildpark den wir am nächsten Tag besichtigen wollten.
Inzwischen regnete es immer wieder in Strömen und Sturm kam auf.

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Wir checkten bei einer netten Dame im B&B ein und machten uns auf den Weg nach Newcastle um etwas zu essen.
Der Britische Flair war nun bereits allgegenwärtig und schließlich fanden wir ein Pub das nett aussah.
Fish and Chips für Christoph, Chicken Wings für mich, dazu zwei Guinness.
Sehr lecker und zwei weitere Guinness wurden es dann noch bevor wir völlig müde zurück ins B&B fuhren, wo wir in unsere Betten gefallen sind.

Am Morgen, es hatte inzwischen zu regnen aufgehört, wollten wir Frühstücken gehen, doch vor der Glastür blieben wir wie angewurzelt stehen und hatten schon gedacht wir haben uns an der Tür geirrt.
Eine Gruppe von etwa 10 Frauen war gerade bei der Morgengymnastik und man bat uns noch 10 Minuten Geduld zu haben, was natürlich kein Problem war.
Nach einem wirklich ausgiebigen und extrem lecker schmeckenden Frühstück luden wir unsere Rucksäcke in das Auto und machten uns auf den Weg zum ca 1km entfernten Tollymore Forest Park.

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Ich kannte ja den Eingang und einige Brücken sowie den „Bunker“ bereits aus dem Internet bzw aus Games of Thrones.

Dies aber in Natur sehen zu können, war doch wieder etwas ganz besonderes.
Mein Sohn war wiederum von der Vielfalt der Pflanzenwelt extrem begeistert und erklärte mir jeden Baum, wo der bei uns wächst oder auch nicht und ass die bei uns nur einen Bruchteil der Größe von denen hier im Nationalpark erreichen.

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Bäume, Sträucher, Blumen, Wasser und Bauten wie Brücken oder sonstigen sonderbaren Steinaufbauten begeisterten uns ebenso wie die freundlichen Nordiren.
Wir trafen immer wieder andere Leute die beim Joggen oder Radfahren waren und alle mit einem Lächeln und freundlich grüßend.

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Zwei junge Burschen die auf einer Brücke standen und genüßlich an ihren Joints zogen grüßten ebenfalls freundlich und fragten wie es uns geht und wo wir her kamen.
Es gibt hier auch verschiedene angezeichnete Wander oder Fahrrad Wege, denen man folgen kann.

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Wir sind einfach planlos Querfeldein gelaufen 😉
Das Wetter meinte es gut mit uns und die ganze Zeit hatten wir Sonnenschein.
Wir verbrachten ca 5 Stunden in dem Park, aber wir hatten noch lange nicht alles gesehen, mussten aber weiter.

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Unser nächstes Ziel war Inch Abbey, ein früheres Zisterzienser Abtei, die vor etwa 600 Jahren erbaut wurde und dessen Mauern zum Teil noch immer stehen.
Der Westteil der kreuzförmigen Kirche ist weitgehend zerstört.
Der Rechteckchor verfügte über drei Lanzettfenster sowie ein darüber liegendes Fenster, von dem nur noch der untere Ansatz erhalten ist.
Im 15. Jahrhundert wurden einige Teile in eigene Häuser abgetrennt.
In einem der Gebäude dürfte auch ein kleines Krankenhaus eingerichtet gewesen sein.

Weiter führen wir dann an Belfast vorbei (ja, die Stadt ging sich leider in unserer Planung nicht aus, aber es gibt ja noch weitere Reisen und dass wir Belfast nicht besichtigt haben, ist ein Grund, hierher zurück zu kommen!

Bei Larne haben wir das Meer wieder erreicht und es ging entlang der Küstenstraße in den Norden.
In Ballygalley machten wir bei leichtem Schneefall eine kleine und späte Mittagspause.
Dabei ist uns aufgefallen dass alle Leute hier ein Eis in der Hand haben und wir auch unterwegs bereits viele Leute mit einem Eis gesehen hatten.
Der Sonntag dürfte also so etwas wie ein Eis Tag sein, egal wie warm oder kalt es ist.
Wieder entlang der Küstenstraße ging es durch Glenarm und Cushendall, wir die Küstenstraße wieder verlassen haben nach Ballycastle, wo wir unsere zweite Nacht gebucht hatten.

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Ein Altes Landhaus, dass mir bereits beim buchen aufgefallen ist, weil es mich an Häuser in Gruselfilmen erinnerte.
Auch im Haus selbst sah es nach Gruselhaus aus. Also ein richtiger Goldgriff.
Der Besitzer gab uns dann noch einen Tipp, wo wir am besten essen gehen sollten.
Wieder war es ein tolles Pub, in dem viel los war.
Eine Gruppe von jungen Burschen hatten eine anregende Unterhaltung.
Worum es ging, habe ich leider nicht verstanden, aber einer war definitiv Österreich Fan.
er hat zwischendurch immer wieder lautstark geschrieen „the Austria, the Austrian“, aber keine Ahnung worum es da ging.
Da sie bereits recht betrunken waren, wollten wir sie aber auch nicht ansprechen.
Unsere Wohnung war im 2, Stuck, Dachgeschoß und vor der Tür stand ein Schaukelpferd.
Mein Sohn hat noch Spaßhalber gemeint wenn wir um Mitternacht raus schauen schaukelt das ganz bestimmt von alleine 😉
Obwohl wir munter waren weil Superbowl Nacht war, haben wir vergessen nachzusehen 😉
Am nächsten Morgen beim Frühstück hatten wir noch ein sehr nettes Gespräch mit der Frau des Besitzers des B&B. Unter anderem hat sie uns erzählt dass es vor drei Tagen so argen Sturm gab, dass bei The dark Hedges drei Bäume entwurzelt wurden.
Wir wussten das aber bereits aus unseren Medien.
Generell sind die Leute hier sehr nett und geben gerne Tips und sind sehr hilfsbereit.

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Unser erstes Tagesziel war dann auch „The dark Hedges“ auf die ich mich besonders gefreut hatte und wirklich traurig war dass es drei von diesen 300 Jahre alten Bäumen erst einige Tage zuvor „erwischt“ hatte.
Die drei ausgerissenen Bäume lagen auch noch zerschnitten am Straßenrand und man war gerade dabei diese abzutransportieren.
Die Bäume an dieser etwa 300m kurzen Straße sind so etwas wie ein Wahrzeichen für Ballycastle und Nordirland.
In allen Medien Europas wurde von dem Jahrhundertsturm und den entwurzelten Bäumen berichtet.
Wir machten einige Fotos und uns dann weiter auf den Weg zurück nach Ballycastle von wo aus wir unser nächstes Ziel in Angriff nahmen.

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Carrick-a-Rede ist eine kleine Insel, die durch eine 20 Meter lange Hängebrücke 30 Meter über dem Meer mit dem Festland verbunden ist.
Vom Parkplatz wandert man etwa 15 Minuten zur Brücke wobei es zwei Wanderwege gibt.
Einen höher und einen tiefer gelegenen.
Es bietet sich also an, beim Hin- und Rückweg jeweils einen anderen Weg zu nehmen.

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Auf der Causeway Road ging es dann entlang an vielen herrlichen Buchten wobei die Whitepark Bay wohl die beeindruckendste ist.
Gleich danach erblickt man noch einige Grundmauern von Dunseverick Castle.
Der Damm der Riesen, der Giant’s Causeway ist zu einer Massntouristen Attraktion geworden.
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Hier gibt es einen riesigen Parkplatz und durch einen riesigen Vorführ- und Verkaufsraum in dem man die Karten besorgen muss, kommt man nach einer 30 Minuten Wanderung endlich zu den „Riesen“.
Alternativ kann man auch um 1 Euro pro Person und Fahrt den Bus nehmen.
Diese Steinsäulen soll etwa 60 Millionen Jahre alt sein und durch einen Vulkan entstanden sein bei dessen Abkühlung sich die 6 eckigen Gesteinsformen gebildet haben.
Etwa 37000 davon gibt es hier.
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Trotz des Massentourismus und des Kommerzes sollte man aber auf jeden Fall diese Felsformationen ansehen. Es lohnt auf jeden Fall wenn man die Natur liebt.
Alleine der Weg dahin bietet bereits ein wahres Erlebnis und tolle Aus und Anblicke.

Auch ärgerlich war dass wir uns die Zeit nicht nehmen konnten die Bushmills Distillery zu besuchen an der wir vorbei gefahren sind:
Es ist die älteste Whiskyherstellung Irlands und auch hier hätten wir gerne Halt gemacht.
Wenn ich dann mal Belfast besuche, steht auch Bushmills fix am Programm.
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Dunluce Castle war dann die letzte Station an der wir angehalten haben in Nordirland.
Hier handelt es sich um eine der größten Ruinen einer mittelalterlichen Burg in Irland.
Wie alt die Burg ist ist anscheinend nicht bekannt, eventuell stammen Teile aus Vorchristlicher Zeit.

Bei Londonderry /Derry verließen wir dann Nordirland und fuhren wieder über die Grenze nach Irland.
Die Straßen in Nordirland waren insgesamt nicht so schlecht und auch nicht so schmal wie befürchtet.
In Irland soll das ja nicht mehr ganz so sein.
Davon aber in einem anderen Blog.

Wenn Ihr nichts versäumen wollt, abonniert meinen Kanal hier und auch jenen auf YouTube wo ich bereits vor einigen Tagen ein Nordirland Video hochgeladen habe.

Das Video gibt es HIER  —>
Video Nordirland
Über Kommentare würde ich mich freuen, Fragen beantworte ich gerne.

Den 2. Teil mit Irland gibt es in einigen Tagen.

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Ausschreibung: Fotoreise 2 – Venezia nascosta

Venezia nascosta (verstecktes Venedig)

Nach vielen Jahren in Venedig kann ich sagen, die Stadt ein wenig zu kennen.
Ich bringe Sie nach Venedig abseits des Massentourismus.

Interessant für fortgeschrittene Hobbyfotografen und Profis genauso wie für Menschen die Venedig einfach lieben.
Eine interessante Reise, für diejenigen, die mehr sehen wollen, als nur die Rialto Brücke und den Markusplatz.

Termin: 9. bis 12. Nov 2017

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Jetzt beginnt wirklich die „stille Zeit“ in Venedig.
Bei dieser Fotoreise dringen wir noch tiefer in die Stadt ein, wir überspringen die klassischen Locations die Touristen besuchen und suchen uns Motive abseits des Trubels.
Zu Fuß und mit dem Vaporetto, den venezianischen Wasserbussen erkunden Sie mit mir gemeinsam Orte abseits des Massentourismus.

Das Ghetto, die Bezirke Dorsoduro und Castello sind ebenso unser Ziel wie Murano und Burano..
Lassen Sie sich verzaubern vom Canale Grande bei Nacht mit seinen Palazzos und lernen Sie Venedig von einer Seite kennen, die nur die wenigsten in ihrem Bekanntenkreis je gesehen haben.

Eine genaue Tagesplanung möchte ich hier nicht anführen, denn diese machen wir auch vom Wetter abhängig.

Leistungen:
Hotel, Unterbringung im Zweibettzimmer (Einzelzimmer gegen Aufpreis)
Frühstück und W-lan
Fotografische Begleitung Fotografenmeister Robert Gaida
Verschiedene Fototouren zu verschiedenen Tages und Nachtzeiten.
Fotografische Tipps und Unterstützung an der Location.
Bildbesprechungen nach den Touren beim Essen oder zwischendurch.
Wenn es die Zeit zulässt, werde ich mal kurz zeigen, wie ich meine Fotos bearbeite und Sie werden erstaunt sein wie wenig ich dabei mache.

Nicht enthalten:
An und Abreise (ich biete eine Mitfahrgelegenheit für max. 3 Personen zu je 100.-€ Strecke Wien-Graz-Klagenfurt) (schnell sein)
Öffentlichen Verkehrsmittel
Evtl Eintrittsgeld für freiwillige Besichtigungen
Mittag und Abendessen, Getränke
Private Einkäufe
City Maut

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Preis 749.- bei Unterbringung im Zweibettzimmer. Zuschlag Einzelzimmer 350.-€
Begleitpersonen ohne Fotobegleitung 499.-€, können die Stadt auf eigene Faust erkunden.

Garantierte Unterbringung aller Teilnehmer im gleichen Hotel ist nur bei Buchung bis 1. April gesichert.
Danach kann es sein, dass die Unterbringung in verschiedenen Hotels erfolgt.
In Venedig gibt es keine riesigen Hotels mit vielen Zimmern.
Aus diesem Grund hat ein Einzelzimmer fast den gleichen Preis viel wie ein Doppelzimmer, man bezahlt also immer das Zimmer.

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Ausschreibung: Fotoreise 1 – Venezia classica

Fotoreise – Venezia classica
Fotoworkshops in Venedig gibt es viele, aber nicht viele der Kursleiter kennen Venedig annähernd so gut wie ich.

Ich starte im Herbst mit zwei Terminen wieder in die Stadt der Liebe und der Träume.
Interessant für Hobbyfotografen und Profis genauso wie für Menschen die Venedig einfach lieben.
Vom Anfänger mit dem Handy bis zum Profi mit der Vollformat DSLR kann hier alles vertreten sein.

Termin 1: 12. bis 15. Okt 2017

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Die La Serenissima (die Durchlauchteste) wie Venedig ehrfürchtig und liebevoll zugleich oft genannt wird, kommt in diesen Tagen langsam zur Ruhe.
Der großen Touristenströme sind stark reduziert und man kann die Stadt in seiner ganzen Pracht und in einer angenehmen Atmosphäre erleben.
Ich bringe sie an die berühmtesten Orte und versorge sie nebenbei nicht nur mit Wissen über das Fotografieren, sondern gleichzeitig auch mit Infos über die Stadt.
Zu Fuß und mit dem Vaporetto, den venezianischen Wasserbussen erkunden Sie mit mir gemeinsam alle wichtigen Sehenswürdigkeiten.
Lassen Sie sich verzaubern vom Canale Grande, der Rialto und der Accademia Brücke. Erleben sie die einzigartige Aussicht vom Campanile, dem Glockenturm am berühmten Marktplatz und staunen sie wenn sie vor der Basilika oder dem Dogenpalast stehen welch Einzigartigkeit hier geschaffen wurde.
Ja, ich liebe diese Stadt und ich verspreche, Sie werden das auch tun!

Eine genaue Tagesplanung möchte ich hier nicht anführen, denn diese machen wir auch vom Wetter abhängig.

Leistungen:
Hotel, Unterbringung im Zweibettzimmer (Einzelzimmer gegen Aufpreis)
Frühstück und W-lan
Fotografische Begleitung Fotografenmeister Robert Gaida
Verschiedene Fototouren zu verschiednen Tages und Nachtzeiten.
Fotografische Tipps und Unterstützung an der Location.
Bildbesprechungen nach den Touren beim Essen oder zwischendurch.
Wenn es die Zeit zulässt, werde ich mal kurz zeigen, wie ich meine Fotos bearbeite und Sie werden erstaunt sein wie wenig ich dabei mache.

Nicht enthalten:
An und Abreise (ich biete eine Mitfahrgelegenheit für max. 3 Personen zu je 100.-€ Strecke Wien-Graz-Klagenfurt) (schnell sein)
Öffentlichen Verkehrsmittel
Evtl Eintrittsgeld für freiwillige Besichtigungen
Mittag und Abendessen, Getränke
Private Einkäufe
City Maut

Preis 749.- bei Unterbringung im Zweibettzimmer.
Zuschlag Einzelzimmer 350.-€
Begleitpersonen ohne Fotobegleitung 499.-€, können die Stadt auf eigene Faust erkunden.

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Garantierte Unterbringung aller Teilnehmer im gleichen Hotel ist nur bei Buchung bis 1. April gesichert.
Danach kann es sein, dass die Unterbringung in verschiedenen Hotels erfolgt.
In Venedig gibt es keine riesigen Hotels mit vielen Zimmern. aus diesem Grund hat ein Einzelzimmer fast den gleichen Preis viel wie ein Doppelzimmer. Man bezahlt also immer das Zimmer.

Paris – Tipps Teil 2

Ein Besuch auf die Seine Insel zur Kathedrale Notre-Dame bedeuteten 18 Kilometer Fußmarsch.
Es war einfach herrlich so durch die engen Gassen zu gehen und Paris abseits des Tourismus zu erkunden.
Insgesamt bin ich so an die 35Km durch Paris GEGANGEN und kann das nur empfehlen auch mal einige Kilometer eine Stadt zu Fuß zu erkunden.
Es war wirklich Glück dass an dem Tag nicht so viel los war und man keine Wartezeit hatte um in die Kathedrale hinein zu kommen.
Sehr beeindruckend auch wenn ich so ganz und gar nicht der typische Kirchentourist bin, aber Notre Dame muss man einfach mal von innen gesehen haben und ich war bereits einige male in Paris und noch nie habe ich die Kathedrale von innen gesehen.
Diesmal habe ich die Gunst der Stunde genützt da nicht allzu viel los war.
Man hat mich auch nicht mit Quasimodo verwechselt 😉

Kathedrale Notre Damen

Kathedrale Notre Damen

Die Kathedrale Notre Dame . Eine von vielen tollen Innenansichten.

Die Kathedrale Notre Dame . Eine von vielen tollen Innenansichten.

Notre Dame sah ich übrigens fast jeden Tag, an den anderen Tagen aber nur vom Auto oder Bus aus.
Auch im Louvre (früher mal ein Königspalast) war nicht allzu viel los, es hat sich also bezahlt gemacht im März zu fliegen, zumal mit bis über 20 Grad wirklich tolles Wetter war.
Wer allerdings ein so mächtiges Museum (angeblich das größte der Welt) ansehen möchte, sollte schon mal allermindestens einen ganzen Tag dafür einplanen.
Vor dem Bildnis der „Mona Lisa“ die übliche Menschentraube, sehr interessant, die Ägyptische Sammlung.
Hat man nur ein Wochenende in Paris, besser Louvre nur mal vom Innenhof mal ansehen, die Ausstellungen schafft man unmöglich in wenigen Stunden, hier kann man TAGE verbringen und hat nicht alles gesehen.

Louvre in Paris

Louvre in Paris

Jetzt kommen wir mal zu einem wichtigen Thema, der angeblichen Unfreundlichkeit der Franzosen.
Das letzte mal war ich vor 15 Jahren in Paris und da war es wirklich so, dass man an besten schnell erwähnte dass man aus Österreich kommt und nicht aus Deutschland.
In der Tat war da ein Unterschied in der Freundlichkeit zu merken.
Dieses mal war das aber gar nicht mehr der Fall. Kein einziges mal musste ich anmerken aus Österreich zu kommen.
Die Zeiten haben sich geändert und die Generationen haben gewechselt, der Einmarsch der deutschen Truppen ist für die jungen Franzosen kein Thema mehr.
Ebenfalls kein Problem gab es mit der englischen Sprache.
Deutsch ist gar kein Thema, diese Sprache existiert in Paris nicht, aber auf englisch gab es weder in einem Cafe, noch in einem Restaurant Probleme, nur eine ältere Dame in der Bäckerei ums Eck sah lieber auf meine Finger die ihr zeigten was ich wollte ,)
Cafes  gibt es auch in Hülle und Fülle.
Einige sehr bekannte habe ich aufgesucht. Lokale in denen vor ca 100 Jahren berühmte Schriftsteller und Maler ein und aus gingen.
Zum Teil haben diese Lokale noch ihren alten Flair und man fühlt sich in die Vergangenheit zurück gesetzt.

Eines von vielen Künstler Café´s in Paris

Eines von vielen Künstler Café´s in Paris

Wo wir schon bei den Lokalen sind, bei uns undenkbar, ist es in Paris normal dass es nur gemischte WC´s gibt. In den meisten Lokalen sogar nur eines und da kann es schon mal sein, dass man sich anstellen muss…
Dass die Franzosen viel auf gutes essen halten, merkt man auch daran dass es nur sehr wenige FastFood Lokale gibt.
Stolpert man in Wien fast an jeder Ecke über einen McDonalds, Burger King oder KFC, so sind diese Lokale sehr rar in Paris.
Dafür bekommt man überall lecker gefüllte Baguettes und Crepes (fast täglich wanderte einer mit Nutella gefüllt in meinen Magen).
Essen ist überhaupt so eine Leidenschaft der Franzosen.
Auf Frühstück legen die Franzosen gar keinen Wert, zu Mittag wird eher nur eine Kleinigkeit gegessen aber das Abendessen wird ähnlich wie in Italien sehr spät zu sich genommen und dann ausgibig zelebriert.
Die Preise für die Speisen halten sich in Grenzen, für ein echt leckeres Steak habe ich 18 Euro bezahlt, ein Preis zu dem man in Wien erstmal ein so tolles Steak finden muss.

Paris Cafe

Teuer sind aber Bier und Wein.
4,8€ für ein kleines und 7,40€ für ein großes Bier sind doch recht ordentlich.
1/8 Wein zu 6€ sind auch nicht zu verachten. Der Preis für Wasser ist OK.

Über den Spritpreis jammere ich auch nicht mehr, unter 1,659 habe ich für Diesel nichts gesehen.

Wenn das Wetter so schön ist und die Abende nicht eiskalt, dann sind nächtliche Spaziergänge ein absoluter Hit.
Wer auf tolle Beleuchtung steht sollte keinesfalls die Kamera vergessen und wenn Sie wissen möchten, wie man diese für Nachtaufnahmen einstellt, können Sie mich ja fragen oder einen Kurs besuchen.
Paris, auf jeden Fall eine Reise wert.

Und dann gibt es ja noch diese unheimlich gut aussehenden Pariserinnen, aber das ist ein ganz anderes Thema ;)))

Der Eifelturm

Der Eifelturm