Reisebericht Irland

Nach den Tagen in Nordirland, hatten wir 10 Tage in Irland geplant.
Londonderry war die letzte Stadt in Nordirland bevor wir nach Irland kamen.
Von der Landschaft haben wir nicht allzu viel gesehen, da es inzwischen Abend wurde und wir auch Kilometer machen wollten.
Unser Reiseziel war Clifden an der Westküste Irlands.
Für die nur etwa 300 Km benötigten wir fast 5 Stunden wobei mein Sohn und ich uns beim Fahren immer wieder abgewechselt haben!
Irland ist eben nicht Autobahn fahren und zeitweise waren nicht mehr als 50 Km/h möglich. In den folgenden Tagen sollte aber selbst ein 50km/h Schnitt nicht möglich sein…
2016-02-09 08.26.31.jpgNachdem wir beim Hotel angekommen waren, suchten wir zunächst kurz den Eingang der gut versteckt war.
Zum Hotel gehörte auch ein kleines Restaurant das wir gleich zum späten Abendessen nutzten und natürlich noch ein Guinness bestellten.
Wir hatten keine fixe Reiseroute geplant, sondern alles nur so ungefähr ins Auge gefasst.
Während des Abendessens planten wir dann die nächste Route entlang der Küste von Ballyconneely nach Galway und eine Besichtigung der Cliffs of Moher, durch Limerick bis Glin.

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An wirklich engen und schlechten Straßen entlang fuhren wir unsere ersten Kilometer.
Es war unglaublich welch tolle buchte wir zu sehen bekamen und immer wieder hielten wir an um ein Foto zu machen.
Auch in den kleinen Städten war es immer wieder so interessant dass wir nur wenige hundert Meter weit kamen und wieder Halt machen mussten um die Kameras auszupacken.
Im Prinzip muss man in Irland nicht planen, denn es ist eigentlich egal wohin man fährt, es gibt immer etwas interessantes zu entdecken. Dieses Land ist einfach ein Wahnsinn.
Die nächste größere Stadt war Galway, sehr schön und interessant, aber uns begeisterten mehr die kleinen idyllischen Orte dieser Insel. Wer das Nachtleben erleben möchte, dem sei aber Cork, Galway und Dublin ans Herz gelegt.
Gemütliche Pubs findet man aber in FAST jedem Dorf.

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Auf dem Weg zu den Cliffs of Moher kamen wir an der Hazel Mountain Chocolate Manufaktur vorbei wo wir natürlich Halt machten und einige Kostproben für die Frauen in unserer Familie eingekauft hatten.
Der Sturm, der ja bereits einige Tage zuvor in Nordirland drei der Bäume von The dark Hedges hat entwurzeln lassen, tobte noch immer und unser Auto wurde immer wieder arg durchgebeutelt. Besonders wenn wir in der Nähe des Wasser entlang fuhren.

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Als wir zum Parkplatz bei den Cliffs of Moher angekommen waren, sahen wir ein Schild dass wegen dem Sturm alles gesperrt ist.
Trotzdem beschlossen wir dass wir stehen bleiben und die einmalige Gelegenheit wahr nehmen wollten.
Kaum aus dem Auto ausgestiegen erfasste mich aber eine Windböhe und versetzte mich gleich um 20 Meter.
Nachdem wir uns angezogen und einige Schritte gemacht hatten, beschlossen wir aber den Weg nicht fort zu setzen und mussten schweren Herzens auf die Cliffs verzichten.
Es war einfach zu gefährlich.

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Wir haben uns mit dem Auto noch eine Weile in der Nähe aufgehalten in der Hoffnung dass sich der Wind vielleicht noch etwas legt.
Aber es nützte nichts und wir mussten unseren Weg fortsetzen.
Es müssen ja auch nicht unbedingt Klippen sein, auch schöne Strände hat die Insel in großen Mengen zu bieten. 😉
Entlang der Straßen passiert man viele Orte mit alten Bauwerken, Castles und Parks an jeder Ecke des Landes sind für Liebhaber alter Gemäuer ein Traum.
Hobbyfotografen bekommen kaum den Finger vom Auslöser.

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Aber genug geträumt, weiter mit der Reise…
Durch die Stadt Limerick sind wir nur durchgefahren, unser Ziel war Glin, und dann weiter an den Küsten zur Dingle Halbinsel.
Zwar könnte man auch hier eine schnellere Straße nehmen, aber das wollten wir nicht, da wir so viel wie nur möglich von der tollen Landschaft mitnehmen wollten.
Auf der Dingle Halbinsel gibt es auch Berge die an die 1000m hoch sind und auf denen zu der Zeit (Februar) zum Teil Schnee lag.
Wir fuhren von der Westseit über die Berge, durch eine traumhafte Gegend.
Kommt man in die kleine Stadt Dingle ist man zunächst etwas überrascht wie klein das Städchen eigentlich ist.
Geplant hatten wir hier eine Whale und Dolphin Watching Tour so wie die Besichtigung einer Mikrobrauerei.

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Was wir nicht wussten, es gab eine Winterpause und die Saison begann erst wieder ab 1. März. 😦  Das war wirklich schade, denn auf die Wal Tour habe ich mich, in der Hoffnung auch wirklich einen Wahl zu sehen gefreut.
Nach den Cliffs of Moher war das der zweite Ausfall einer Hauptattraktion innerhalb weniger Tagen.

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Eigentlich wollten wir den Ring of Kerry weil es Februar war auslassen. Da wir nun aber einiges an Zeit zur Verfügung hatten, beschlossen wir diese Tour nun doch zu machen.
Es war wie erwartet aber zu dieser Jahreszeit so gar nicht wirklich interessant.
Traumhafte Buchten, schöne Streckenabschnitte, aber dafür dass der Abschnitt als der angeblich schönste der Insel gilt, hat es uns nicht wirklich ein Jubeln entlockt.

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Ganz anders würde das sicher aussehen wäre es April oder Mai wenn die Pflanzen der Insel zu blühen beginnen.
Der Zufall oder ein falsch programmiertes Navi bescherte uns aber dennoch einen traumhaften Tagesabschluss.
Das Navi leitete uns von der Straße ab und wir fuhren auf einen Berg. Die Straße wurde immer enger und enger.
Irgendwann fuhren wir auf einen Feldweg und hatten keine Möglichkeit mehr zu wenden. Das Navi schickte uns aber weiter gerade aus, also fuhren wir auch den abenteuerlichen Weg, bis wir nach ca 20 Minuten wieder auf  eine normale Straße kamen. (Zumindest für Irische Verhältnisse, bei uns wäre es noch immer ein Feldweg).
Als wir einen Wegweise nach Killarney entdeckten, waren wir auch sicher wirklich auf dem richtigen Weg zu sein.

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Wir fuhren von einem Berg hinab durch den Killarney national Park in Richtung der Stadt Killarney und es war einfach traumhaft.
Im Rückspiegel begann die Sonne langsam unter zu gehen, was sich in einer goldfarbenen Lichtstimmung die sich über den Nationalpark legte auswirkte.
Einfach traumhaft.

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Sofort hielten wir an und zückten unsere Kameras um etwa 30 Minuten lang dieses Schauspiel auf unseren Speicherkarten fest zu halten, bevor wir dann in der Stadt ein sehr gutes Pub besuchten um uns zu stärken.

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Alleine in diesem National Park könnte man einige Tage mit der Kamera verbringen und auch für Leute die gerne wandern, kann ich diese Location empfehlen.
Nahe dem Dorf Blarney, in der nähe von Cork befindet sich das Blarney Castle, dessen erster Steinbau wohl ca 1210 erbaut wurde und später neu oder umgebaut wurde.

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An der Außenseite des Turm befindet sich der Stein der Sprachgewandheit und derjenige der den Stein auf dem Rücken,  im Freien hängend von unten küsst, erlangt dadurch Sprachgewandheit.

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Um die Burg herum befindet sich eine sehr schöner, große Gartenanlage mit einem Hexenkreis, einem Druidengarten, einem Wasserfall und vielen Steinaufbauten.
Auch hier sollte man sich einige Stunden zeit nehmen um diesen in Ruhe anzusehen.
Gleich neben dem Castle gibt es auch einen Giftgarten.
Cork ist eine moderne Stadt, die wir aber auch nur kurz besichtigten und wir dann eine kleine Pause machten.
Das eigentliche Ziel an diesem Tag war dann Midleton, wo wir bereits kurz nach Mittag im Hotel eincheckten.

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Dann machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Jamesons Distillery bei der wir an einer Führung durch die Brennerei und im Anschluß einer Whiskey Verkostung teilgenommen haben.
Sehr interessant und lecker Whiskey, der uns noch dazu bewogen hat, unseren männlichen Freunden eine kleine Kostprobe mitzunehmen.
So torkelten wir dann in unser Hotel um nüchtern und ausgeschlafen den nächsten Reiseabschnitt in Angriff zu nehmen.

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The Rock of Cashel befindet sich auf einem 65m „Berg“ und ist ein Monument irischer Geschichte
Im Altertum galt the Rock of Cashel als Sitz von Geistern und Feen.
Leider war alles eingerüstet, so dass wir beschlossen nur einige Fotos von außen zu machen und uns den Eintritt und die Zeit zu sparen da Fotos ohne Gerüst sowieso nicht möglich waren.

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Wieder einmal planten wir um und beschlossen als nächstes zum Rock of Dunamase, einer Ansammlung von Ruinen zu fahren.
Freunde von Ruinen und alten Mauern haben mit dieser Location sicher ihre Freude.
Sehr interessant anzusehen stammen die Fragmente zum Großteil aus dem 13. Jahrhundert und auf 150m Höhe hat man auch einen tollen Ausblick.
Wir wollten dann noch einen Nationalpark machen und fuhren an die Ostküste der Insel.
Via Arklow und Wicklow fuhren wir in einen höher gelegenen Nationalpark, den Wicklow Mountains National Park.

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Hier waren Wald und Berge im Mittelpunk. Ganz oben angekommen begann es zu schneien und wir fuhren mit unseren Allwetter Reifen durch den Schnee.
Christoph musste dann unbedingt noch einen kleinen Schneemann bauen und ich zumindest für einige Stunden „verewigen“ 😉
Ein nettes Plätzchen ist auch Hollywood etwas südwestlich von Dublin.
Wir bezogen für zwei Nächte etwas außerhalb von Dublin unser letztes B&B, wo wir die Rundreise ausklingen haben lassen.

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Eine kleine Rundfahrt durch Dublin und natürlich der Pflichtbesuch im Storehouse  so wie der Führung bei Guinness rundeten den Aufenthalt ab.

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Natürlich ist bei Guinness alles auf Werbung aufgebaut wie bei eigentlich allen Unternehmen die Führungen anbieten.
Man kann sein Bier selbst zapfen und bekommt Einblick in die Geschichte und den Brauprozess.

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Man sollte den besuch bei Guinness auf jeden Fall bei einem Dublin Aufenthalt einplanen.

Unser Fazit:
Sowohl Irland und Nordirland sind sehr empfehlenswert und wir werden die Insel sehr sicher nochmals besuchen.
Wenn man Nordirland und auch Irland besuchen möchte, sollte man auf jeden Fall MINDESTENS 14 Tage einplanen und das ist dann bereits sehr stressig.
Ich würde 5 Tage für Nordirland und 10 Tage für Irland empfehlen.
Das fahren mit dem Mietauto bei Linksverkehr stelle zumindest bei uns gar kein Problem dar, davor braucht man sich nicht zu fürchten.
Mietwagen in Irland sind im Vergleich mit anderen Ländern sehr günstig.
Man sollte aber prinzipiell mit viel mehr Fahrzeit rechnen als man das gewohnt ist.
Einen 50km/h Schnitt schafft man selten da die Straßen eng sind und man auch immer wieder stehen bleibt um die Gegend anzusehen.

Man kann in Hotels als auch in B&B übernachten. Bei den B&B kommt man halt mit den Vermietern ins Gespräch und bekommt immer wieder tolle Tipps.
Wir sind im Schnitt zu zweit mit unter 80€ pro Übernachtung ausgekommen, haben ca 1:1 in B&B und in Hotels übernachtet.
Gebucht haben wir immer unterwegs über das Internet da wir ja nicht wussten wohin es uns trieb und wie weit wir kommen.

Mittags haben wir meistens nur in einem Imbiss oder Supermarkt eine Kleinigkeit gegessen und am Abend haben wir dann etwas anständiges in einem der vielen Pubs gegessen.

Videos zu dieser Reise auf YouTube:
Irland
Nordirland

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Workshop Models & Planes

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Im letzten Jahr habe ich durch Zufall im Internet ein nettes kleines Flugzeugmuseum in Tschechien gefunden.
Einige Tage später machte ich mich mit Sigi auf den Weg um mir ein persönliches Bild zu machen.
Zuerst einmal fuhren wir daran vorbei, denn das Museum ist gar nicht so leicht zu finden.
Ein kleines Häuschen am Eingang, der Portier/Kassier oder wie auch immer, gab uns die Eintrittskarten und brummte dabei wie die besten Grantler in Prag.
Wir machten uns also auf und sahen uns die Flugzeuge an.
Es waren durchwegs Objekte aus dem 2. Weltkrieg.
Transportmaschinen, Jäger, Aufklärer, Bomber…

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Zum Großteil waren alle Flugzeuge und ein Hubschrauber in recht gutem Zustand und ich machte einige Fotos.
Wir beschlossen spontan an dieser Location für das Folgejahr einen Fotoworkshop da zu veranstalten wenn es möglich wäre.
Also rein zum „Grantler“ und mal nachgefragt ob es möglich wäre und die Bedingungen abzuklären.
Er war dann aber sehr nett und freundlich und gab uns eine Nummer vom „Chef“ und Siggi übernahm dann in den nächsten Tagen das klären der wichtigsten Fragen.


Als Models konnte ich Raffaela und Jaqueline gewinnen und mit Karla stand eine professionelle Visa zur Seite.
Der Termin war dann auch schnell ausgebucht.

Das Wetter spielte auch gut mit, es gab Sonnenschein und der Wind war nicht so stark dass ich Angst haben musste dass er uns die Models von den Tragflächen fegt.
Treffpunkt war bei mir Zuhause wo die Teilnehmer noch einen Kaffee bekamen und alles an Equipment in den Bus gelten wurde.
Siggi und Karla stießen in Breclav zu uns.
Bei den Flugzeugen angekommen, ging es gleich ans Werk.
Ich ging mit den Teilnehmern auf eine kleine Inspektionsrunde währenddessen die Models geschminkt wurden.
Dann erklärte ich kurz den Ablauf und gab zur Einführung einige Tipps zur Lichtgestaltung und zu den Blitzen.
Gemeinsam mit den Teilnehmern, die in zwei 3er Gruppen geteilt wurden, suchten wir dann das Outfit für die Models aus.

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In der Zeit in der sich die Models umgezogen haben, haben wir die Blitze aufgebaut und schon konnte es los gehen.
Bei der ersten Location war ich noch mit Rat und Tat bei meinen Teilnehmern, bei den weiteren Locations ging ich nur noch zwischen den Gruppen hin und her und war, wenn es Fragen gab behilflich.
Zwischendurch gab es immer wieder kleinere Teambesprechungen in der Zeit in der die Models das Outfit wechselten.
Am späten Nachmittag machten wir uns dann auf dem Rückweg, bei dem wir, weil wir durchgearbeitet haben noch gut essen gingen.
Einige Teilnehmer, die eine weite Rückreise hatten, waren dann leider nichtmehr dabei.
Die Ergebnisse der Teilnehmer konnten sich dann durch die Bank sehen lassen und ich denke alle waren sehr zufrieden.
Es war auf jeden Fall eine tolle Location mit der einzigen Einschränkung, dass bereits um 17 Uhr das Gelände geschlossen wird.
Bei Sonnenuntergang und ohne weitere Museumsbesucher würde ich dort unheimlich gerne mal noch einige Fotos schießen.